| Lindenau-Museum erhält Fotoarchiv zur Künstlergruppe «Clara Mosch» |
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| Dienstag, 19. August 2008 um 07:25 Uhr | ||
Lindenau-Museum, Altenburg, Clara MoschIn der kommenden Woche sollen rund 10 000 Negative des Fotografen Ralf Rainer Wasse an das Museum übergeben werden, teilte eine Sprecherin am Montag mit. Ein Teil davon war dem Haus bisher leihweise überlassen worden. Wasse habe die Aktionen der fünf Künstler begleitet und unter ihrem Einfluss seine besten Arbeiten geschaffen, hieß es. Nun sei es gelungen, diesen «wichtigen künstlerischen und dokumentarischen Fundus zur Kunst in der DDR» zu erwerben. Der Ankauf wird mit dem Geld zweier Kulturstiftungen und der Sammlung Hoh (Fürth) möglich. Das Museum ist nach eigenen Angaben seit Jahren bestrebt, ein Archiv der Künstlergruppe aufzubauen. Es seien bereits wesentliche Einzel- und Gruppenwerke erworben worden. Die Gruppe «Clara Mosch» wurde 1977 im damaligen Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz, gegründet. Zu ihr gehörten die fünf Künstler Carlfriedrich Claus, Thomas Ranft, Michael Morgner, Gregor-Torsten Schade und Dagmar Ranft-Schinke. Der Name «Clara Mosch» wurde aus den Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen abgeleitet. (Internet: www.lindenau-museum.de)
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