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Donnerstag, 21. August 2008 um 07:34 Uhr |
Piepenbrock-Preis für Skulptur 2008, Katharina Fritsch Der Preis ist mit 50 000 Euro dotiert. Die 1956 geborene Künstlerin habe in den vergangenen 25 Jahren «einen wesentlichen Beitrag zu einem kritisch- magischen Verständnis von Figuration in der Skulptur geleistet», hatte die Jury seinerzeit zur Begründung betont. Sie verweist unter anderem auf Fritschs Werke wie «Elefant» (1987), «Tischgesellschaft» (1988), «Mönch» (1999) und das auf der 46. Biennale in Venedig gezeigte «Museum» (1995). Fritschs Themen reichten vom Alltagsgeschehen über Gesellschaft und Konsum bis hin zur Metaphysik. Die Auszeichnung wird zum elften Mal vergeben. An der diesjährigen Preisverleihung nimmt auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) teil. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Max Bill, Eduardo Chillida, Dani Karavan und Rebecca Horn. Der Piepenbrock-Förderpreis für Skulptur 2008 geht an die 1979 in Katowice geborene Künstlerin Alicja Kwade. Diese Auszeichnung für junge Bildhauer umfasst eine WerkRaum-Ausstellung im Hamburger Bahnhof, eine Gastprofessur an der Universität der Künste Berlin sowie ein Stipendium über 12 500 Euro.
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