| 25 Jahre Emder Malschule mit 16 000 kreativen Kindern |
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| Donnerstag, 21. August 2008 um 20:23 Uhr | ||
Emder MalschuleDie Malschule Emden, die Henri Nannens 1986 eröffneten Kunsthalle angeschlossen ist, feiert am 30. August ihren 25. Geburtstag. Nannens spätere Ehefrau Eske war die Initiatorin der Einrichtung, in der bislang etwa 16 000 Kinder den Einsatz von Kreativität und Fantasie gelernt haben. In den Kursen mit zur Zeit 250 Teilnehmern wird nicht nur in die Techniken der Bildenden Kunst eingeführt. Theaterspielen gehört seit 1990 ebenfalls zum Angebot von drei fest angestellten Mitarbeitern und 25 Honorarkräften. Geleitet wird die Malschule von dem studierten Theaterpädagogen und gelernten Clown Engelbert Sommer. «Bei einem Clownsgastspiel in Emden lernte ich Henri und Esken Nannen kennen und wurde sesshaft», sagte der 54-Jährige, der das Theater in die - wie es in Emden genannt wird - «Kreativräume» der Malschule einführte. Als «Talentschmiede» möchte die Malschule, die sich auf 350 Quadratmetern in zwei Häusern gegenüber der Kunsthalle ausbreitet, nicht missverstanden werden, betont Sommer. Aber dass etliche ehemalige «Malschulkinder» sich für künstlerische Berufe entschieden haben, wird dann doch ganz gern erwähnt. Genannt werden zwei Emder Malkinder, die inzwischen in Berlin Karriere machen. Einer von ihnen ist Esken Nannens Sohn aus erster Ehe. Ausschließlich an Kinder richtet sich das Angebot der Malschule längst nicht mehr. Auch ältere Menschen holen in wöchentlichen Kursen nach, wozu sie in jüngeren Jahren keine Chance hatten. «Zur Zeit ist unser jüngster Teilnehmer drei, die älteste Teilnehmerin 78 Jahre alt», freut sich Sommer. Alle werden sich am 30. August beim Jubiläumsfest vorstellen. (Internet: www.kunsthalle-emden.de) |
























































