Werner Hofmann, Hamburger Kunsthalle Bis zum Dezember 2008 sind mehr als 40 Gemälde und 20 Objekte aus den 1960er bis 1980er Jahren zu sehen, darunter Werke von Andy Warhol, Gerhard Richter, David Hockney, Sigmar Polke, Stephan Huber und Hermann Nitsch. «Ein Museum ist für mich ein Ort, in dem sich die Kunst ständig verändert, und wo sich mit der Kunst auch das Museum ständig verändert», sagte Hofmann am Donnerstag in Hamburg. In der Präsentation werden Werke, die lange nicht mehr zu sehen waren, neben bekannten Sammlungsstücken ausgestellt. «Erkennbar wird eine Sammlungspolitik, die viele grundlegende Impulse gegeben und wesentliche Schwerpunkte geschaffen hat», sagte Kunsthallen-Direktor Hubertus Gaßner. Zu sehen sind großformatige Bilder der Maler Jörg Immendorff («Welt der Arbeit», 1984), Albert Oehlen («Gerippe», 1982) und Markus Lüpertz («Schwarz-Rot-Gold», 1974). Daneben die Installation «Chor der Heuschrecken», 1991, von Rebecca Horn, bestehend aus 35 unter der Decke hängenden Schreibmaschinen und eine Rauminstallationen von Anna Oppermann (1940-1993). «Ich bin froh, dass die Ausstellung mit Werken der 60er Jahre beginnt, damit man sieht, dass ich nicht nur den "Wanderer über dem Nebelmeer" angekauft habe», sagte Hofmann. Der ehemalige Kunsthallen- Direktor hatte sich vor allem mit Ausstellungen über Caspar David Friedrich, Edgar Degas und Goya einen Namen gemacht.
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