| Gaensheimer bekommt Fünfjahresvertrag für Museum für Moderne Kunst |
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| Sonntag, 24. August 2008 um 13:10 Uhr | ||
Susanne Gaensheimer, Museum für Moderne Kunst, MMKDer Vertrag der 41 Jahre alten Münchnerin beginnt im Januar 2009 und läuft fünf Jahre, wie Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) berichtete. Gaensheimer löst Udo Kittelmann ab, der nach Berlin wechselt. Sie leitet derzeit die Sammlung für Internationale Gegenwartskunst und die Städtische Galerie im Münchner Lenbachhaus. Gaensheimer hält ihre zukünftige Wirkungsstätte für «eines der führenden Museen für Gegenwartskunst - auch international gesehen». Die «extrem qualitätvolle und dichte Sammlung» sei deutschlandweit einzigartig. «Ich sehe es als meine vordringlichste Aufgabe, mit dieser Sammlung zu arbeiten, sie kontinuierlich zu ergänzen und zu erweitern», sagte Gaensheimer. Sie wolle dem Publikum «auch ganz aktuelle Positionen zeigen» und bemühe sich, mit dem MMK «am Ball der Gegenwartskunst zu bleiben». Wenn Gaensheimer ihr Amt antritt, läuft gerade eine Ausstellung über den japanischen Künstler Murakami. Danach will Gaensheimer die Sammlung neu präsentieren. Die erste Ausstellung soll in Zusammenarbeit mit dem Städel entstehen: Sie widmet sich dem Frankfurter Künstler Peter Roehr (1944-1968). Museen für Gegenwartskunst seien - gerade angesichts der Kommerzialisierung und zunehmenden Kurzlebigkeit der Kunst - unverzichtbar, betonte Gaensheimer. Was ins Museum gelange, werde dem Markt entzogen, für die Nachwelt erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nur die Institution Museum verleihe künstlerischen Werken historische Bedeutung. In Frankfurt freut sie sich auf ein «sehr aufgeschlossenes Publikum, das auch an Herausforderungen interessiert ist.» (Internet: www.mmk-frankfurt.de)
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