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Sonntag, 24. August 2008 um 13:15 Uhr |
Arthur Szyk, Karikatur Hitler Seine Arbeiten mit pointierten Karikaturen Hitlers als Verkörperung des Bösen erschienen seinerzeit in auflagenstarken amerikanischen Magazinen und Tageszeitungen. Als «Soldier in Art» (Soldat der Kunst) wollte er zu den amerikanischen Propaganda-Anstrengungen im Krieg gegen Hitler-Deutschland beitragen. Jetzt wird der Künstler erstmals in Deutschland in einer Ausstellung im I.M.Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums in Berlin vorgestellt, die vom 29. August an zu sehen ist. Szyk wuchs in Lodz auf, das vor dem Ersten Weltkrieg zum russisch besetzten Teil Polens gehörte. Nach einem Kunststudium in Paris thematisierte er Ende der 20er Jahre in vielen seiner Arbeiten die Situation der Juden in den europäischen Gesellschaften und die Werte von Demokratie und Freiheit. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit dem deutschen Überfall auf Polen zog Szyk mit seiner Familie nach New York, wo er nach dem Kriegseintritt der USA im Dezember 1941 mit seinen politischen Karikaturen bald große Aufmerksamkeit fand. Die bis zum 4. Januar dauernde Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit der Arthur Szyk Society in Burlingame/USA. (Internet: www.dhm.de)
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