| Ausstellung zeigt Spätwerk von Ernst Ludwig Kirchner in Quedlinburg |
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| Montag, 25. August 2008 um 06:44 Uhr | ||
Ernst Ludwig Kirchner, QuedlinburgDie Schau umfasst mehr als 80 Arbeiten des Künstlers und ist bis zum 16. November 2008 zu sehen, wie das Museum in der Harzstadt am Sonntag zur Eröffnung mitteilte. Präsentiert werden Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Holzschnitte Kirchners, die aus öffentlichen und privaten Sammlungen stammen. Die Schau wurde gemeinsam mit dem Kirchner Museum Davos (Schweiz) konzipiert und wird dort vom 30. November 2008 bis 22. März 2009 ebenfalls zu sehen sein. Kirchner gilt als einer der Hauptvertreter des deutschen Expressionismus und war Mitbegründer der Künstlergruppe «Brücke». Mitte der 20er Jahre entwickelte er in der Schweiz eine abstrahierende Darstellungsweise, die er den «Neuen Stil» nannte und die nunmehr im Mittelpunkt der Ausstellung in Quedlinburg steht. Mit der Ausstellung werde ein bedeutender Zeitgenosse von Lyonel Feininger (1871-1956) gewürdigt, zumal sich Feininger in seinem Holzschnittwerk anfänglich stark an der «Brücke» orientiert habe. Kirchner lebte von 1917 bis zu seinem Freitod 1938 in der Schweiz. |
























































