| Fotokünstler attackieren Lüpertz: Ignoranz gegenüber Fotografie |
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| Donnerstag, 28. August 2008 um 07:07 Uhr | ||
Fotografie, Düsseldorfer KunstakademieDie Situation an der Düsseldorfer Kunstakademie sei «ein Trauerspiel», sagte Andreas Gursky dem Kunst-Magazin «Monopol». Nur ein Professor für Fotografie, kein einziger für Video, keiner für neue Medien - das spiegele überhaupt nicht wider, was in den vergangenen Jahren in der Kunst passiert sei. Es bestehe dringend Handlungsbedarf, auch wenn es jetzt erste Verbesserungen gebe, sagte Gursky, dessen Werke gegenwärtig zu den teuersten Fotografien auf dem Kunstmarkt zählen. Gursky habe einen Brief an Lüpertz geschrieben und sich für Thomas Demand als Professor stark gemacht. Er habe darauf aber nicht einmal eine Antwort erhalten. Es sei schade, dass man ausgerechnet in Düsseldorf immer noch glaube, ein einziger Professor könne den Bereich der Fotografie abdecken, sagte Thomas Ruff dem Kunstmagazin (Septemberausgabe). Dies zeige deutlich, dass Lüpertz glaube, andere Disziplinen seien der Fotografie weit überlegen. Man dürfe dies durchaus als ignorant bezeichnen. Auch Hilla Becher kritisierte Lüpertz: Dieser scheine zu glauben, Fotografie sei ein einziger Brei. Als ob es da nicht genauso viele Nuancen und Facetten gäbe wie in der Malerei. Ihr 2007 verstorbener Ehemann Bernd Becher hatte an der Düsseldorfer Kunstakademie die Professur für Fotografie inne und ist Begründer der einflussreichen Becher-Schule. |
























































