| Arend und Brigitte Oetker zeigen rund 100 Werke ihrer Kunstsammlung |
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| Donnerstag, 28. August 2008 um 07:09 Uhr | ||
Leipziger Galerie für Zeitgenössische Kunst, OetkerRund 100 Werke zeitgenössischer Künstler - darunter Isa Genzken, Martin Kippenberger und Rosemarie Trockel, Peter Fischli, David Weiss und John Baldessari - sind vom Freitag an in der Leipziger Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) zu sehen. «Wir zeigen hier das, was uns in den vergangenen 20 Jahren interessiert hat», sagte der Unternehmer Arend Oetker am Mittwoch in Leipzig. Der 69-Jährige ist Urenkel von Firmengründer August Oetker, der einst die Marke Dr. Oetker etablierte, und Aufsichtsratschef des Konfitüren-Herstellers Schwartauer Werke. Die Schau «Gedichte der Fakten» gehört zur Reihe «Carte Blanche», in der elf Privatsammler und Unternehmen zwei Jahre lang eigene Ausstellungen kuratieren dürfen. Sie zahlen je Schau 20 000 Euro, unter anderem für Strom, Heizung, Aufsichten und Publikationen. Die Leipziger Galerie hat dieses Finanzierungsmodell entwickelt, weil die Kluft zwischen den gleichbleibenden Zuwendungen für den laufenden Betrieb und den steigenden Betriebskosten immer größer wird. «Wir wollen vermitteln, was uns im Wesentlichen inhaltlich interessiert», sagte Brigitte Oetker. Wichtig seien ihnen beispielsweise Humor in der Kunst und das Prinzip der Collage. «Es sind Künstler, die wir weitestgehend auch persönlich kennen und schätzen.» Die Schau ist bis zum 26. Oktober 2008 zu sehen. Die Galerie war 1998 in einer umgebauten Villa eröffnet worden - als erstes neu gegründetes Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst in Ostdeutschland. 2004 kam eine Ausstellungshalle hinzu. Der Neubau ist nun zwei Jahre lang Domizil für «Carte Blanche». (Internet: www.gfzk.de)
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