| Carolyn Christov-Bakargiev wird angeblich nächste documenta-Chefin |
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| Mittwoch, 03. Dezember 2008 um 07:07 Uhr | ||
Carolyn Christov-Bakargiev, documentaNach Angaben der in Kassel erscheinenden «Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen» (Mittwoch) hat sich die Findungskommission für die 2012 beginnende Ausstellung auf die Amerikanerin geeinigt. documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Der künstlerische Leiter der im Juni 2012 beginnenden documenta 13 werde wie geplant erst an diesem Mittwoch vorgestellt. Die aus New Jersey stammende Christov-Bakargiev hat in Italien studiert und auch lange gelebt. So saß sie 2001 in der Jury der Biennale in Venedig, gearbeitet hat die heute 50-Jährige auch in Turin und Rom. Zuletzt leitete sie die diesjährige Biennale von Sydney, die von Juni bis September in Australien moderne Kunst der vergangenen hundert Jahre zeigte. Zu den 80 Künstlern, deren Werke präsentiert wurden, gehörten auch die documenta-Künstler Joseph Beuys und Thomas Bayrle. Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» druckte am Dienstag eine angebliche Liste der Finalisten. Neben Christov-Bakargiev hätten die Brasilianerin Lisette Lagnado, Catherine de Zegher und Massimiliano Gioni, beide aus New York, der Russe Viktor Missiano und der Amerikaner Douglas Fogle Chancen auf die Ausstellungsleitung. Die bisherigen documenta-Chefs waren bis zu ihrer Ernennung oft nur Eingeweihten in der Kunstwelt bekannt. Zum Prinzip der Kasseler Ausstellung gehört es aber, ihnen fast völlig freie Hand zu lassen. Das und der ständige Wechsel - die künstlerischen Leiter sind in der Regel nur für eine der alle fünf Jahre stattfindenden Ausstellung verantwortlich - gelten als Markenzeichen der documenta. Leifeld wollte auch die angebliche Finalistenliste nicht kommentieren. «Morgen früh kommt der Aufsichtsrat der documenta zusammen. Bis zu dessen Entscheidung gibt es noch gar keinen künstlerischen Leiter. Und wir werden auch keine Namen nennen, weil das den Kandidaten und auch den Aufsichtsratsmitgliedern gegenüber unverantwortlich wäre.» Von diesem «strengen Prozess der Vertraulichkeit» wolle er nicht abrücken. Die jüngste documenta hatte am 23. September 2007 nach 100 Tagen mit einen Besucherrekord geendet. Mehr als 850 000 Menschen hatten in Kassel die gut 500 Exponate der etwa 130 Künstler gesehen. Die zwölfte Auflage der «Weltkunstausstellung» war von Roger Martin Buergel kuratiert worden. Auch der künftige Leiter des Miami Art Museum war vor der Kasseler Ausstellung weitgehend unbekannt. |
























































