| Penisse im Baum: Streit um «Geschlechtsteil-Skulptur» in Holland |
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| Donnerstag, 04. Dezember 2008 um 07:21 Uhr | ||
Geschlechtsteil-Skulptur, Holland, Maria RoosenZur Verärgerung etlicher Politiker wurde eine daraus gestaltete «Geschlechtsteil-Skulptur» der renommierten niederländischen Bildhauerin Maria Roosen (51) trotz aller Proteste am Mittwoch in einem öffentlichen Park der Stadt Apeldoorn enthüllt. «Dass Kunst von einigen als anstößig empfunden wird, kann kein Grund sein, ein solches Werk zu verbieten», erklärte Bürgermeister Fred de Graf. Die Skulptur, die in einem Baum des Sprengenparkes aufgehängt wurde, war zuvor vor allem von christlichen Parteien und Gruppierungen als «Verletzung der Ehrgefühle vieler Bürger» verurteilt worden. Roosen hatte den Auftrag zur Schaffung eines Werkes für den Park ohne jede Einschränkung erhalten, nachdem sie 2006 den nationalen Kunstpreis Wilhelminaring gewonnen hatte, der alle zwei Jahre für das Gesamtwerk von Bildhauern vergeben wird. Auch Skulpturen der früheren Gewinner sind im Sprengenpark aufgestellt. Roosen wollte sich zu einer Deutung ihrer «Geschlechtsteil-Skulptur» nicht äußern. Ihre Werke, die oft abstrakte Elemente mit Darstellungen von Körperteilen verbinden, sind in vielen Museen und Galerien der Niederlande zu sehen. |
























































