| Versteigerung des Schlemmer-Nachlasses nach Gerichtsurteil abgesagt |
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| Freitag, 05. Dezember 2008 um 07:12 Uhr | ||
Versteigerung, Schlemmer-NachlassDie für Samstag geplante Auktion durch das Kölner Kunsthaus Lempertz mit 64 Werken Schlemmers müsse aufgrund eines Urteils des Oberlandesgerichtes München auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Das teilte das Kunsthaus am Donnerstag mit. Hintergrund ist ein Streit zwischen den Erben Schlemmers. Eine Nichte hatte den Nachlass versteigern lassen wollen. Eine Tochter des Künstlers habe die Auktion aber per Gerichtserlass gestoppt, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Da die Parteien über Verfahrensweisen gestritten hätten, sei es durchaus möglich, dass der Nachlass zu einem späteren Zeitpunkt doch noch versteigert werde. Als «bedauerlich» bezeichnete ein Sprecher des Auktionshauses die Absage: «Für das Werk Oskar Schlemmers wäre sie ein großer Erfolg geworden.» Die Auktion sei die erste «mit so hochbedeutenden Werken Schlemmers» geworden, hatte es bei der Ankündigung des Termins geheißen. Als Höhepunkte hatten die Gemälde «Mann mit Fisch» (1916/1918), geschätzt auf bis zu 1,2 Millionen Euro, und die «Komposition auf Rosa (Rekonstruktion)» von 1916/1930, taxiert auf bis zu 2 Millionen Euro, gegolten. |
























































