| Deutsch-israelische Kunstausstellung in zukünftiger Synagoge Speyer |
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| Montag, 08. Dezember 2008 um 06:59 Uhr | ||
Kunstausstellung, Synagoge SpeyerUnter dem hebräischen Titel «Megilla» werden Bildrollen von 46 Künstlern aus Speyer und der israelischen Partnerstadt Yavne gezeigt. Die Gemeinschaftsausstellung verstehe sich als «konstruktiver Beitrag einer Annäherung», teilte Michael Lauter vom Künstlerbund Speyer mit. Auf eine inhaltliche Festlegung wurde verzichtet. Die Bildrollen sollten «als Botschaften der Kunst und der Künstler ihre eigene Dynamik entfalten: im Kontext mit den anderen Arbeiten, im Dialog mit dem besonderen Ort und dem erfreulichen Anlass dieser Ausstellung», erklärte Lauter. Die Idee zu der Anfang 2007 in Angriff genommenen Gemeinschaftsaktion entstand, nachdem mehrmals israelische Künstler in Speyer und Speyerer Künstler in Israel ausgestellt hatten. «Megilla» - zu deutsch «Buchrolle» - ist den Angaben zufolge die Bezeichnung für fünf alttestamentliche Schriften, die an jüdischen Festtagen gelesen werden. Um den Transport der Bilder zwischen Israel und Deutschland zu vereinfachen, wurde ein rollbares Großformat mit den Maximalmaßen 3,40 Meter auf 1,0 Meter vereinbart. Die Synagoge, zu der auch ein Gemeindezentrum gehören soll, entsteht in der ehemaligen katholischen Kirche St. Guido. Die Diözese Speyer hatte die nicht mehr genutzte Kirche 1999 an die städtische Wohnungsbaugesellschaft verkauft. Das Gebäude soll nun nach den Plänen des Frankfurter Architekten Alfred Jacoby zu einer Synagoge umgestaltet und 2010 eingeweiht werden. (Internet: www.kuenstlerbund-speyer.de; www.speyer.de) |
























































