| Erweitertes Landeskunstmuseum Moritzburg in Halle wird eröffnet |
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| Dienstag, 09. Dezember 2008 um 07:01 Uhr | ||
Landeskunstmuseum, Moritzburg, HalleAn diesem Mittwoch wird das erweiterte Landeskunstmuseum als Zentrum der Klassischen Moderne eröffnet. Es war für rund 18 Millionen Euro umgebaut und vergrößert worden. Erstmals seit mehr als 100 Jahren können wieder große Teile der zahlreichen Kunstschätze des Hauses präsentiert werden. Ein Schwerpunkt der neuen Schau sind expressionistische Werke der Künstlergruppe «Brücke». Sie gehören zu der mehr als 700 Handzeichnungen, Aquarelle und Grafiken umfassenden Sammlung des Würzburgers Hermann Gerlinger, die dauerhaft in Halle bleibt. Zur Eröffnung am Mittwochabend wird auch Bundespräsident Horst Köhler in Halle erwartet. Die Moritzburg hatte bis 1937 eine der bedeutendsten Sammlungen expressionistischer Kunst in Deutschland. Mit einer architektonisch an Formen des Expressionismus angelehnten Dachkonstruktion wurde die ehemalige Westruine der Burg mit dem Nordflügel verbunden. Die Obergeschosse der Ausstellungsräume wurden frei schwebend von der Dachkonstruktion abgehängt. Alles in allem ist das Museum 4000 Quadratmeter groß. Die als einer der «kulturellen Leuchttürme Ostdeutschlands» geltende Moritzburg, die mehr als 100 000 kunsthistorische Schätze beherbergt, litt seit Jahrzehnten unter Raummangel. Rund 18 Millionen Euro wurden für die Erweiterung aus Mitteln des Bundes, des Landes Sachsen-Anhalt und der EU bereitgestellt. Das Architektenpaar Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano aus Madrid hatte in einem internationalen Wettbewerb mit seinen Vorschlägen zur Moritzburg unter 27 Konkurrenten gewonnen. (Internet: www.kunstmuseum-moritzburg.de) |
























































