| Moritzburg zum Zentrum der Klassischen Moderne umgebaut - Eröffnung |
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| Donnerstag, 11. Dezember 2008 um 07:18 Uhr | ||
Landeskunstmuseum Moritzburg, Zentrum der Klassischen ModerneWerke des Expressionismus wie von der berühmten Künstlergruppe «Brücke» stehen im Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung, sagte Museumsdirektorin Katja Schneider am Mittwoch vor der Eröffnung. «Wir erhoffen uns ein größeres internationales Renommee», sagte sie. Durch den Umbau habe sich die Ausstellungsfläche um 2000 auf jetzt 3200 Quadratmeter vergrößert. «Mit dem Ausbau der Moritzburg hat sich ein hundertjähriger Traum erfüllt», sagte Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz (parteilos). «Die Ausstellung zeigt eine der angesehensten deutschen Sammlungen von Expressionisten.» Das in drei Jahren umgebaute Museum sollte am Abend während eines Festaktes von Bundespräsident Horst Köhler eröffnet werden. Das Museum beherbergt nach eigenen Angaben rund 100 000 kunsthistorische Schätze, wie das berühmte Bild «Die weiße Katze» von Franz Marc. Laut Schneider sind in der Dauerausstellung rund 500 Bilder des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart zu sehen. Die Werke stammen aus eigenen Beständen des Museums sowie aus der Sammlung des Würzburgers Hermann Gerlinger. Diese umfasse 700 Handzeichnungen, Aquarelle, Grafiken und Ölbilder von Expressionisten, wie von Karl Schmidt-Rottluff und Ernst Ludwig Kirchner. Die Privatsammlung bleibe dauerhaft in der Moritzburg. Deren Werke werden in dem Erweiterungsbau des Museums gezeigt. Dieser entstand, indem ein Teil der Burg, der eine Ruine war, mit einer architektonisch markanten Dachkonstruktion überspannt wurde. (Internet: www.kunstmuseum-moritzburg.de) |
























































