| Duisburger Lehmbruck-Museum kauft Künstler-Nachlass für 15 Millionen |
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| Freitag, 12. Dezember 2008 um 07:15 Uhr | ||
Lehmbruck-Museum, Künstler-NachlassDamit seien insgesamt 1141 Werke - vor allem Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen - dauerhaft für das Museum gesichert, sagte Direktor Christoph Brockhaus am Donnerstag. Viele Werke sind seit den 60er Jahren bereits als Dauerleihgabe der Familie zu sehen. Das Museum plant 2009 und im Kulturhauptstadtjahr 2010 eine Reihe von Ausstellungen mit den Neuerwerbungen. Der aus Duisburg stammende Bildhauer und Grafiker Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) gilt als bedeutender Künstler der klassischen Moderne. An der Finanzierung des Kaufs hatten sich neben Bund, Land, Stadt und Kunststiftung NRW auch drei Duisburger Unternehmen mit Millionenbeträgen beteiligt. Außerdem hätten die Lehmbruck-Erben dem Museum einen großzügigen Preisnachlass und Ratenzahlung bis zum Jahr 2011 gewährt, teilte das Museum mit. Mit dem Kauf sei zudem die Zukunft des Museums als Ausstellungs- und Forschungsstelle für das Lebenswerk Lehmbrucks gesichert. Dank der Industrie-Sponsoren werde zusätzlich das Kapital der Museumsstiftung um 4,6 auf 10 Millionen Euro aufgestockt, teilte das Museum mit. Mit den Erträgen sollen neue Ausstellungen, Ankäufe und die Öffentlichkeitsarbeit finanziert werden. Die Stadt Duisburg sicherte dem Museum trotz ihrer prekären Finanzlage außerdem einen jährlichen Zuschuss von zwei Millionen Euro von 2009 bis 2013 zu. Die erste der neuen Lehmbruck- Ausstellungen soll am 17. Januar in Duisburg feierlich eröffnet werden. Außerdem sind im Frühjahr und Sommer Lehmbruck-Schauen in Paris und Madrid geplant. |
























































