| Kandinsky-Preis an russischen Künstler Beljaew-Gintowt |
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| Freitag, 12. Dezember 2008 um 07:23 Uhr | ||
Beljaew-Gintowt, Kandinsky-Preis 2008Die Jury mit dem Chef der Kunstsammlungen der Deutschen Bank, Friedhelm Hütte, würdigte Beljaew-Gintowt als besten russischen Künstler des Jahres. Die Auszeichnung wurde am Mittwochabend bei einer Performance-Show internationaler Künstler im «Winsawod»-Zentrum für zeitgenössische Kunst vergeben. Für die beste Arbeit in der Kategorie Medienkunst erhielt die Gruppe «PG» 10 000 Euro, als beste junge Künstlerin wurde Diana Matschulina mit dem Stipendium ausgezeichnet. Die russische Kulturstiftung Artchronika würdigt mit der Auszeichnung besonders mutige politische Kunst unter Berücksichtigung ästhetischer und handwerklicher Aspekte. Der Preis wird seit 2007 vergeben, eine Ausstellung mit den nominierten Arbeiten war auch in Berlin zu sehen. Beljaew-Gintowt verwendet wie einige andere der Preisträger Symbole von Diktaturen in seiner Kunst. Gegen diese politisierte Kunst protestierten am Rande der Veranstaltung linksextreme Jugendliche, die Beljaew-Gintowt die Propagierung des Faschismus und eine Ästhetisierung des Grauens vorwarfen. Ausstellungen der Arbeiten aller Teilnehmer am diesjährigen Kandinsky-Wettbewerb werden in London und Kiew zu sehen sein. Die Auszeichnung erinnert an den russischen Künstler Wassily Kandinsky (1866-1944) als Vorreiter der abstrakten und der modernen Kunst. In München ist noch bis zum 22. Februar erstmals seit 30 Jahren eine große Kandinsky-Ausstellung unter dem Titel «Absolut.Abstrakt» zu sehen. |
























































