| KZ-Gedenkstätte Dora erhielt Grafiken von Heinz Scharr |
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| Freitag, 12. Dezember 2008 um 07:26 Uhr | ||
Heinz Scharr, Grafik, KZ-Gedenkstätte DoraEs handele sich überwiegend um Entwürfe für das große Kupferrelief «Zug der Gefangenen» auf dem ehemaligen Appellplatz, teilte die Gedenkstätte am Donnerstag mit. Die Zeichnungen ergänzen die Entwürfe, die die Gedenkstätte bereits von Scharr besitzt. Die Arbeiten zeigen stilisierte Kolonnen von Häftlingen, aber auch Körper von Sterbenden und Toten. Der Künstler war in den Studien auf der Suche nach einem künstlerischen Ausdruck für das Leiden der Häftlinge, die in dem unterirdischen Lager die Vergeltungswaffe V 1 produzieren mussten. Seine Arbeiten entsprachen damit nicht dem Geschichtsbild der DDR, die den Kampf und Widerstand der antifaschistischen Helden in den Mittelpunkt stellte. Scharr, 1924 in Sondershausen geboren, hatte 1974 vom Rat des Kreises Nordhausen den Auftrag zur Gestaltung des Kupferreliefs an einer mehr als 40 Meter langen Mauer erhalten. 1979 vollendete er sein Werk der überlebensgroßen Figuren auf 24 Kupferplatten. Der in Utterode bei Nordhausen lebende Scharr hatte nach Kriegsdienst und britischer Gefangenschaft an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert. (Internet: www.dora.de) |
























































