| Neue Nussbaum-Biografie soll Laien interessieren |
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| Samstag, 13. Dezember 2008 um 11:33 Uhr | ||
Nussbaum-Biografie, KunstIm Gegensatz zum 1990 erschienen Katalog zur damaligen Ausstellung «Verfemte Kunst, Exilkunst, Widerstandskunst», der als Standardwerk zur Lebensgeschichte des jüdischen Künstlers gilt, setze das neue Buch «Ortswechsel - Fluchtpunkte» kein kunstwissenschaftliches Hintergrundwissen voraus, sagte Autor Peter Junk am Freitag in Osnabrück. «Wir haben versucht, für den Normalinteressierten ein lesbares Buch zu schreiben», sagte Junk. Das neue Buch warte nicht mit grundlegend neuen Erkenntnissen des Künstlers auf, betonten Junk und Mitautor Wendelin Zimmer. Es sei vor allem darum gegangen, zahlreiche in den vergangenen Jahren erschienene Aufsätze zusammenzuführen. Bei der Beschäftigung mit dem Leben Nussbaums sei es auffällig gewesen, dass es ein großes Ungleichgewicht bei den schriftlichen Dokumenten gegeben habe. Viele vage biografischen Informationen hätten die Autoren «aus den Bildern herausgelesen», sagte Zimmer. Die Forschung um Felix Nussbaum habe in den vergangenen Jahren auch im Ausland erheblichen Aufschwung genommen, berichtete die Direktorin des Osnabrücker Felix-Nussbaum-Hauses, Inge Jaehner. Unter anderem gebe es in Belgien und Japan großes Interesse an Werk und Leben des verfolgten Künstlers, dessen Werke erst in den 1970er Jahren wieder entdeckt wurden. Nicht zuletzt die Geschichte von Nussbaums Lebensgefährtin und späterer Ehefrau Felka Platek sei bislang eher unbekannt, sagte Jaehner. Platek kam 1899 im jüdischen Viertel von Warschau zur Welt und übersiedelte in den 1920er Jahren nach Berlin. |
























































