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Dienstag, 16. Dezember 2008 um 06:57 Uhr |
Forschung, Raubkunst Eine entsprechende Untersuchung sei von den betreffenden Häusern bereits in Auftrag gegeben worden, sagte der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Reinhold Baumstark, dem Deutschlandradio Kultur. 63 Jahre nach Kriegsende sei es allerdings «unendlich schwierig», zu verlässlichen Aussagen zu kommen, da viele Zeitzeugen nicht mehr leben. Dennoch rechne er allein in seiner Sammlung mit 20 bis 50 möglichen Fällen. Kein Museum könne sich an einem Kunstwerk erfreuen, das NS- Verfolgten geraubt worden sei und eine «bittere Vergangenheit» habe, sagte Baumstark. «Wir müssen uns vorwerfen, uns allen als Institutionen, dass wir unbekümmert, wirklich ohne Kummer, mit diesen Dingen umgegangen sind.»
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