| Fleck will an frühere Erfolge der Bundeskunsthalle anknüpfen |
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| Mittwoch, 17. Dezember 2008 um 07:11 Uhr | ||
Bundeskunsthalle, Robert Fleck, KunstEr wolle bei den Kunstausstellungen der kommenden Jahre die frühere internationale Rolle der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik wieder erreichen, sagte Fleck am Dienstag in Bonn. Er sei überzeugt, dass das möglich sein werde. Nach wie vor sei die Bundeskunsthalle national und international eine hervorragende und erstklassige Adresse. Zugleich will Fleck aber auch an der zweiten Programmlinie, den kulturhistorischen Ausstellungen, festhalten. Die Bundeskunsthalle «ist ein Haus unter den ersten zehn Häusern in der Welt», sagte Fleck, der sein Intendantenamt in Bonn Anfang Januar antreten wird. Es sei ein Haus, das eine kulturpolitische Funktion habe. «Wenn man die überantwortet bekommt, ist das mit die tollste Aufgabe, die einem eigentlich übertragen werden kann.» Das Ausstellungsprogramm liegt bis Ende 2009 fest. Jetzt sei es zunächst wichtig, Kontakt zu Künstlern und anderen Ausstellungshäusern im In- und Ausland aufzunehmen, sagte Fleck, der zuletzt als Direktor der Hamburger Deichtorhallen tätig war. Welche Ausstellungen es dann nach 2009 geben werde, werde sich aus den Gesprächen der nächsten Zeit ergeben. Zum Thema kulturhistorischer Ausstellungen verwies Fleck auf die aktuelle Entwicklung. Es sei eine neue Welt, die im 21. Jahrhundert entstehe. «Es gibt ganz neue Mächte, ganz neue Kulturen, die auf einmal eine zentrale Rolle spielen.» Diese neue Welt oder deren kulturelle Wurzeln den Besuchern nahzubringen, sehe er als eine mögliche Programmlinie. Der 51-jährige Österreicher löst Christoph Vitali ab, der im Sommer 2007 als Interimsintendant nach Bonn gekommen war. Nach einem Bericht des Bundesrechnungshofes, der der Leitung der Kunsthalle wirtschaftliche Fehler und Versäumnisse im Umgang mit Bundesmitteln vorgehalten hatte, war der damalige Intendant Wenzel Jacob entlassen worden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in dieser Sache dauern noch an. Vergangenen Oktober erklärte das Oberlandesgericht Köln die Form der Entlassung Jacobs für unrechtmäßig. Danach wurde der Bund verpflichtet, Jacob «in einer seiner früheren Tätigkeit als Intendant und Direktor vergleichbaren leitenden Stellung weiter zu beschäftigen». Die Verhandlungen darüber sind noch nicht abgeschlossen. Die Bundeskunsthalle wurde 1992 gegründet. Gesellschafter sind der Bund und die Länder. Der Bund finanziert die Kunsthalle mit jährlich über 16 Millionen Euro. |
























































