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Freitag, 19. Dezember 2008 um 08:01 Uhr |
Kultursommer, zeitgenössische Kunst, Münster Zwei öffentliche Finanzdienstleister hätten einen Betrag von 300 000 Euro als Sponsorengeld zur Verfügung gestellt, teilte Münsters Oberbürgermeister Berthold Tillmann (CDU) am Donnerstag mit. Damit stehe die Basisfinanzierung für das Projekt. Münster war als Bewerber bei der Vergabe für die Kulturhauptstadt 2010 im Jahr 2004 an Essen gescheitert. Münster wolle als ehemalige Bewerberstadt - «ohne Neid und ohne Groll» - demonstrieren, was die Stadt kulturell zu leisten vermag, sagte Tillmann. Weitere Sponsoren würden gesucht, um den Kultursommer noch reichhaltiger machen zu können. Es sei keine Konkurrenz zu Essen geplant, sagte Tillmann. Erste Planungen sähen einen etwa sechswöchigen Programmschwerpunkt von Mai 2010 an vor. Dabei sollen Kunst-Produktionen von internationalem Format in Münster vorgestellt werden. Ein Platz in der Innenstadt soll als Zentrum des Kultursommers inszeniert werden. Weitere Projektbausteine könnten ein internationales Tanzfestival, ein internationales Kindertheater-Festival, ein Ausstellungsprojekt zu zeitgenössischer Kunst und dem Spannungsverhältnis von Kunst und Stadt sein. Auch an ein gemeinsames Projekt aller ehemaliger Kulturstadt-Bewerber unter dem Titel «National Heroes» sei gedacht.
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