| New Yorker Museum verkauft Kunst für Heizungsrechnung |
|
|
|
| Mittwoch, 24. Dezember 2008 um 12:46 Uhr | ||
Akademie, KünstlernDie Aktion der National Academy löste Medienberichten zufolge einen heftigen Streit zwischen dem Vorstand und den künstlerischen Mitgliedern aus. Zu ihnen gehören so renommierte Namen wie Chuck Close, Helen Frankenthaler und Frank Gehry. Die 1825 gegründete Akademie steckt seit Jahren in finanziellen Schwierigkeiten. Allein für 2008 wurde ein Minus von einer Million Dollar erwartet, berichtete die «New York Times» am Dienstag. Der Verkauf von zwei wichtigen Gemälden aus der sogenannten Hudson River Schule diesen Monat brachte 13,5 Millionen Dollar (knapp 10 Millionen Euro) in die Kassen. Die Veräußerung von zwei weiteren Kunstwerken wurde nach den Protesten vorerst zurückgestellt. Die künstlerischen Mitglieder und die Gesellschaft der US-Museumsdirektoren werfen der Akademie einen Verstoß gegen den ehernen Grundsatz vor, Kunstwerke nur für Neuerwerbungen zu verkaufen. Der Vorstand erwägt dagegen, den Künstlern ihre finanziellen Mitspracherechte zu entziehen. «Sie leben einfach in einer anderen Welt und verstehen nichts von Treuhandverantwortung», sagte Vorstandsvize Robert Levinson dem Bericht zufolge. Die Akademie, die nach dem Vorbild der Royal Academy of Arts in London gegründet wurde, ist eine Ehrenvereinigung von US-Künstlern. Neumitglieder sind verpflichtet, bei ihrer Aufnahme ein eigenes Kunstwerk zu stiften. Das angegliederte Museum besitzt deshalb mit mehr als 7000 Werken eine der größten Sammlungen amerikanischer Kunst vom 19. Jahrhundert bis zu Gegenwart. Kritikern zufolge hat es die Akademie nicht geschafft, ausreichend finanzkräftige Sponsoren zu finden. |
























































