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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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«Kunst aus Liebe kaufen» - Keine Katerstimmung bei Auktionshäusern PDF Drucken E-Mail
Montag, 29. Dezember 2008 um 09:29 Uhr

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Ketterer, Kunst, Objekte, Sotheby


Bei den Herbstauktionen blieben Objekte liegen, bei den Preisen stellte sich nach spektakulären Verkäufen der vergangenen Jahre neue Bescheidenheit ein. Wer aber meint, dass sich zum Jahreswechsel Katerstimmung in der Kunst-Szene breit macht, der irrt. Einige Auktionshäuser sehen ihr Geschäft nämlich durchaus optimistisch. Und auch der künstlerische Wert eines Gemäldes oder einer Skulptur wird in Zeiten der Krise wieder mehr geschätzt als nur das Preisschild. So sieht es jedenfalls Heinrich Graf von Spreti, der seit 30 Jahren Präsident von Sotheby's Deutschland ist.

Kunst-Käufer und das nötige Geld sind nach Ansicht Spretis trotz der Krise noch da. «Mein persönliches Gefühl ist: nicht alle Leute, die ich treffe, haben bei Lehman Brothers oder der Kaupthing-Bank ihr Geld angelegt.» Allerdings würden die Sammler wählerischer. «Wenn etwas nicht einmalig ist, dann ist vielleicht auch das Geld dafür nicht da.» So sei bei manchen Bildern die Ölfarbe noch nicht trocken gewesen, «da waren sie schon in der Auktion gelandet». Bei der zeitgenössischen Kunst sei der Einbruch größer gewesen, denn sie habe nicht den «langen Stammbaum». In diesem Segment ist der Markt nach Einschätzung Spretis derzeit auf dem Niveau von 2004 angelangt.

Der Sotheby's-Präsident sieht das Geschäft mit der Kunst dennoch durchaus optimistisch. «Wir verkaufen sehr viel, was gar nicht bis zur Überschrift in einem Artikel kommt», sagt er. Bei einer Fabergé- Auktion im November in London seien insgesamt fast 100 Objekte verkauft worden - zum doppelten Schätzpreis. Anfang Dezember erzielte eine in einem deutschen Schloss gefundene niederländische Bronze- Figur aus dem 16. Jahrhundert 1,1 Millionen Pfund (1,2 Millionen Euro) - geschätzt worden war sie auf 400 000 Pfund. «Es geht um die Einmaligkeit eines Objekts», betont Spreti. Und die spiegele sich eben in einem hohen Preis wieder. So wurden für Alte Meister wie Frans Mieris der Ältere (1635-1681) oder den Renaissance-Maler Girolamo Da Carpi (ca. 1501-1556) bei Sotheby's trotz Krise Rekordpreise in Millionen-Höhe erzielt.

Auch beim Inhaber des Münchner Auktionshauses Ketterer Kunst, Robert Ketterer, ist von Pessimismus nichts zu spüren. Zwar gehe ganz aktuelle zeitgenössische Kunst derzeit schwierig, «denn Künstler von 30 bis 40 Jahren produzieren auch noch nächstes Jahr». Doch auch bei Ketterer erzielten besonders seltene Objekte hohe Preise. So wurde ein auf 300 000 Euro geschätztes Aquarell von August Macke für 816 000 Euro versteigert. «Das Geld ist noch da», meint auch Ketterer. «Aber man kauft das, was nicht wiederbringbar ist.»

Zwar seien bei den Auktionen mehr Werke liegen geblieben, aber die wenigeren Objekte seien zu höheren Preisen verkauft worden. «Das Außergewöhnliche wird immer teurer», sagt Ketterer. Günstiger werde die «Mittelware». Ketterer machte bei den Herbstauktionen seines Hauses eine interessante Beobachtung: Es wurde kaum noch auf französisch, englisch oder italienisch geboten. «Wir haben nun einen deutschen Markt», sagt er.

Die Privatbank Reuschel + Co. beobachtet, dass Kunst als Anlage bei ihren Kunden weiterhin eine Rolle spielt. «Kunst wird bei unseren vermögenden Kunden immer mehr zu einer eigenen Wert-Klasse», sagt der Sprecher Patrick Tessmann. Wichtige Voraussetzung für die Analyse der Chancen und Risiken sei eine Kunstmarktexpertise. Allerdings ist nicht jede Bank mehr so großzügig, Kunstkäufe von Kunden zu finanzieren. Manches Geldhaus hat hier den Hahn zugedreht.

Für Sotheby's-Chef Spreti kann Kunst niemals eine Wert-Anlage wie ein Aktienfonds sein. Wenn man ungünstig investiere, könne es sein, dass das Investment nur noch die Hälfte wert ist oder gar gegen Null geht. «Wenn sie ein sehr schönes Kunstwerk haben, haben Sie zumindest noch etwas in der Hand und können sich daran erfreuen, auch wenn der Kunstmarkt momentan den Einkaufspreis vielleicht nicht hergibt», sagt Spreti. «Deswegen muss man Kunst aus Liebe und Leidenschaft kaufen.»



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