| Parallelen in Bildern von Barock und Moderne: «Picasso und Rubens» |
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| Freitag, 01. Februar 2008 um 16:14 Uhr | ||
Zwischen beiden als «Malerfürsten» bezeichneten Künstlern liegen Jahrhunderte, doch gibt es gemeinsame Themen etwa aus den Bereichen Mythologie, Mutter und Kind sowie dem Porträt. Die Schau «Picasso und Rubens - Moderne trifft Barock» zeigt etwa 60 Werke und dauert vom 2. Februar bis zum 4. Mai. In der Ausstellung hängen überwiegend Papierarbeiten - das Graphikmuseum Pablo Picasso schöpfte aus eigenen Beständen, die Arbeiten von Rubens stammen aus dem Siegerlandmuseum in Siegen. Beide Häuser haben schon mehrfach zusammengearbeitet.
Picassos «Paloma und ihre Puppe» etwa zeigt ein Mädchen, das sein Spielzeug mit ernstem Blick an sich drückt. Dem gegenüber steht ein religiöses Motiv aus der Rubens-Werkstatt - das ähnlich aufgebaute Ölbild der Madonna mit Kind. Eine Schnittmenge der Themen zeigen auch Bilder trunkener mythischer Gestalten oder Darstellungen der Vergänglichkeit mit Totenschädeln. Aus dem Umfeld von Rubens stammen Kupferstiche von Regenten- Paaren, deren Häupter hoheitsvoll aus steifen Krägen blicken. Bei Picasso zeigt in der Darstellung «Edelmann und Fräulein» die junge Dame dagegen blanken Busen und ihr Galan einen frivolen Blick: «Die Bilder lassen sich wie ein ironischer Kommentar lesen», sagte Bettina Dorn, die Kuratorin der Schau. In einer gesonderten Ausstellung präsentiert das Museum Malerbücher von Henri Matisse. Dessen «Kunst wie sie im Buche steht» stellt Illustrationen des Künstlers vor allem von Klassikern der französischen Literatur vor. Diese Schau dauert vom 2. Februar bis zum 2. März. Das Picasso-Museum hat für dieses Jahr fünf weitere Ausstellungen geplant, unter anderem zum 100. Geburtstag des französischen Fotografen Henri Cartier-Bresson. |
























































