| Gips-Plastiken von Hans Josephsohn im Frankfurter MMK |
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| Mittwoch, 06. Februar 2008 um 15:45 Uhr | ||
Die Schau wird an diesem Donnerstag eröffnet. Die Plastiken des 87 Jahre alten Künstlers, der in Zürich lebt und arbeitet, widmen sich fast ausschließlich dem menschlichen Körper, allerdings in sehr abstrakter Form. Josephsohns Werk stehe «wie ein Monolith in der Kunstentwicklung seiner Zeit», sagte MMK-Direktor Udo Kittelmann laut Pressetext bei der Vorbesichtigung am Mittwoch. «Ängstliches Schielen nach dem Marktgeschehen ist ihm ebenso fremd wie eine theoretische Überhöhung seiner Arbeit». Der Künstler sei zwar kein Unbekannter, «aber er ist ein Künstler, den es noch zu entdecken gilt».
Josephsohn erschafft seine Plastiken aus Gips. Die frühen Arbeiten aus den 50er Jahren sind sehr reduziert, ähneln schlanken Stelen. Später gewinnen die Formen immer mehr Volumen. Die späten Halbfiguren sind sehr abstrakt, im Gesicht sind Einzelheiten zu erkennen. «Ich habe wahrscheinlich nicht das Temperament, um eine halbe Stunde vor dem Stein zu sitzen und zu sehen, ob man noch ein bisschen wegschlagen soll. Mit Gips kann ich drauflos machen und es wegschlagen. Und wenn es dann kaputt ist, geh ich am nächsten Tag wieder hin und setze etwas hinzu», zitiert ihn das Museum. (Geöffnet: Di. und Do. bis So. 10.00 bis 17.00 Uhr, Mi. 10.00 bis 20.00 Uhr. Eintritt: 7 Euro, Katalog: 48 Euro, Internet: www.mmk-frankfurt.de) |
























































