| Bundesweit einmalige Museumsdatenbank für Dresdner Kunstsammlungen |
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| Mittwoch, 06. Februar 2008 um 17:10 Uhr | ||
Ein entsprechender Projektantrag der SKD ist bewilligt, sagte die Sprecherin des Kunstministeriums, Eileen Mägel, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa auf Anfrage. «Ausgelöst durch die ganzen Restitutionsdebatten sind die SKD damit als erstes Museum in der Bundesrepublik in der Lage, konsequent die Gesamtbestände auf ihre Geschichte hin zu überprüfen», sagte SKD-Generaldirektor Martin Roth der dpa.
Das nach der Figur «Daphne» aus dem Grünen Gewölbe benannte Projekt umfasst nach Angaben von Ministeriumssprecherin Mägel den Aufbau eines digitalen Bestandsverzeichnisses aller Kunstwerke in den Museen, ihrer Herkunft und ihres Vermögensnachweises. Das Rechercheprojekt habe eine Laufzeit von zehn Jahren und einen finanziellen Umfang von 15 Millionen Euro. «Es wird aber nach zwei Jahren bewertet», so Mägel. Der in diesem Jahr zur Verfügung stehende Anteil wurde nicht genannt. Die Gelder für 2009/10 sind laut Mägel Gegenstand der Haushaltsverhandlungen. Auslöser für den Antrag waren laut einem Bericht der «Dresdner Morgenpost» (Mittwoch) die massiven Rückforderungen der Wettiner und die Recherchen nach der Herkunft der geforderten Kunstobjekte. |
























































