| Langjährige Chefin des Wuppertaler Von der Heydt-Museums gestorben |
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| Mittwoch, 06. Februar 2008 um 21:25 Uhr | ||
Sie hatte das Haus 21 Jahre lang geleitet. Fehlemann erlag einer langen, schweren Krankheit, wie der Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung am Mittwoch mitteilte. Mit ihrem Ausscheiden im März 2006 sei eine Ära zu Ende gegangen. Die Kunsthistorikerin hatte als eine der ersten Frauen in Deutschland die Leitung eines namhaften Kunstmuseums übernommen. «Sie hat das Von der Heydt-Museum international bekanntgemacht», sagte Jung.
Fehlemann sicherte die Finanzierung des Hauses durch private Stiftungen. Ihre erste große Aufgabe in Wuppertal meisterte sie beim Umbau des Museums von 1986 bis 1989. Sie schickte die umfangreiche Sammlung des Museums für die Bauzeit auf Weltreise. Unter ihrer Ägide wurden 232 Wechselausstellungen ausgerichtet, darunter große Retrospektiven von Egon Schiele, Max Liebermann, Ilja Repin und Wassily Kandinsky. Fehlemann konnte wichtige Werke zurückkaufen, die unter den Nationalsozialisten als «entartete Kunst» enteignet worden waren, so Werke von Kokoschka und Hofer. Unter ihrer Ägide wuchs die Sammlung des Hauses erheblich. Fehlemann hatte gute Kontakte zu Museen in Petersburg und Moskau, von denen Ausstellungen und Leihgaben nach Wuppertal geholt wurden. Viel beachtet waren die Schauen zur Klassischen Moderne. Nach ihrem Abgang hatte sie mit der im Nachhinein bekanntgewordenen «großzügigen» Zählung der Museumsbesucher für Schlagzeilen gesorgt. So waren auch Besucher des Museumsshops oder von Ausstellungen mit Leihgaben des Hauses im Ausland mitgezählt worden. Ihr Nachfolger hatte die Besucherzahlen deutlich nach unten korrigieren müssen. |
























































