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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Die Ästhetik der Straße - Helen Levitts beeindruckendes Lebenswerk Von Christina Sticht PDF Drucken E-Mail
Freitag, 08. Februar 2008 um 17:02 Uhr

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Vor schäbigen Häuserzeilen, etwa in der Lower East Side oder der Bronx, hielt sie das Leben der einfachen Menschen auf der Straße mit der Kamera fest: ins Spiel versunkene Kinder, tratschende Frauen oder lässige Typen, die mit Zigarette im Mundwinkel an ihren Autos schraubten. Die scheinbar banalen Alltagsszenen sind voller Poesie - mal erzählen sie Geschichten über die Gefühlslage der Porträtierten, dann wieder beeindrucken ein skurriles Detail oder die grafische Komposition des Bildes. «Sie ist die große alte Dame der amerikanischen Fotografie», sagt der Direktor des Sprengel Museums in Hannover, Ulrich Krempel.

Erstmals in Europa zeigt das Sprengel Museum von diesem Sonntag an die bisher größte Retrospektive der mittlerweile 94 Jahre alten US- Fotografin. Helen Levitt, Wegbegleiterin von Walker Evans und Henri Cartier-Bresson, ist eine bedeutende Vertretern der «Street Photography». Am Sonntag wird sie mit dem renommierten «Spectrum»- Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen ausgezeichnet. Rund 300 Werke sind zu sehen: Arbeiten aus dem Motivkreis der Graffiti, die einzigen außerhalb von New York entstandenen Aufnahmen aus Mexiko, ihr frühes sowie ihr spätes New Yorker Schaffen, teils in Schwarz-Weiß, teils in Farbe.

Gemeinsam mit der Kuratorin Inka Schube hat die alte Dame in ihrer New Yorker Wohnung die Fotografien aus den Jahren 1936 bis 1993 für die Schau ausgesucht. Weil sie sich die Reise nicht mehr zumuten will, wird ihr langjähriger Assistent Marvin Hoshino die Ehrung für die Künstlerin in Empfang nehmen. «Helen Levitt fotografiert, wie sich die Leute auf den Straßen intime Räume schaffen», sagt Schube, die die Künstlerin als zarte, energische Person mit einem erfrischenden trockenen Humor beschreibt.

Ein Geheimnis ihres Könnens liegt wohl darin, dass sie sich beim Fotografieren ganz zurücknimmt und quasi unsichtbar wird. Dadurch erfasst sie unverstellte Momente voller Träumerei und Intimität: etwa wenn zwei Kinder wie Primaballerinen auf der Straße tanzen oder ein alter Mann mit einem kaum bemerkbaren Lächeln ansetzt, einen Luftballon aufzublasen. Helen Levitt interessieren nicht die großen Gesten, nicht die großen Gefühle, sondern Alltäglichkeiten, die das Leben ausmachen.

Zudem hat sie einen Blick für Skurrilitäten, etwa wenn sich eine dicke Frau mit zwei Kindern in eine Telefonzelle quetscht oder plötzlich zerrupfte weiße Hähne auf dem Bürgersteig der Großstadt auftauchen. Eine offenbar verwirrte Frau in Kittel mit Badehaube irrt durch die Straßen - wie alle anderen Porträtierten kommt Levitt ihr allerdings nicht zu nah, sie behält ihre Würde.

Gegen Deutungen ihres Werks wehrt sich die Künstlerin vehement. Die Tochter russisch-jüdischer Einwanderer, die ein Jahr vor dem Abschluss die Schule verließ, sieht sich nicht als dokumentarische Fotografin. Immer wieder betonte Levitt, sie habe keine politische Botschaft. Allerdings wurde ihr berühmter Kurzfilm «In the Street» ursprünglich produziert, um ein Sozialprojekt zu unterstützen, wie Kuratorin Schube erläutert. «Levitt ist eben viel zu klug, um sich festlegen zu lassen.» Weil sie alle Interpretationen ablehnt und ihre Werke ohne Titel ausstellt, können die zeitlos-poetischen Bilder für sich sprechen.

(Internet: www.sprengel-museum.de)


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