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Montag, 11. Februar 2008 um 17:26 Uhr |
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Der Raubüberfall bei Zürich sei «eine andere Kategorie der Gewalt», sagte der Direktor des Sprengel Museums Hannover, Ulrich Krempel, am Montag. Vorigen Mittwoch waren zwei Picasso-Gemälde - beides Leihgaben des Sprengel Museums - aus dem Seedamm Kulturzentrum gestohlen worden. Zunächst hieß es, die Schau mit Werken aus der Sprengel-Sammlung werde mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen fortgesetzt. Angesichts der neuen Situation bestehe jedoch «Gefahr für Leib und Leben», sagte Krempel.
Drei maskierte Männer mit Pistolen waren laut Polizei am Sonntag ins Museum der berühmten Stiftung Bührle eingedrungen. In der Villa in einem Züricher Vorort zwangen sie das Personal, sich auf den Boden zu legen und entwendeten vier berühmte Ölgemälde im Wert von umgerechnet 113 Millionen Euro. «Dieser bewaffnete Überfall wirft ganz neue Fragen für unsere Kulturinstitutionen auf», sagte Krempel, der am Montag in die Schweiz gereist war, um sich persönlich ein Bild von den Ermittlungen in Pfäffikon zu machen. Er hoffe nur, dass die geraubten Picasso-Gemälde nun nicht vergessen werden, erklärte der Museumsdirektor.
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