| «Die Sintflut»: Größtes Bild der Neuen Pinakothek wird restauriert |
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| Montag, 11. Februar 2008 um 17:26 Uhr | ||
Das 5,92 mal 8,27 Meter große Gemälde sei zwischen 1845 und 1850 im Auftrag König Ludwigs I. entstanden, teilte das Museum am Montag mit. Es zeige die letzten Augenblicke der dem Untergang bestimmten sündigen Menschen und sei eine düstere, pessimistisch gestimmte Vision eines Weltuntergangs. Zur Ausstellung «Die Kraftprobe - 200 Jahre Kunstakademie München» vom 30. Mai bis 31. August soll das Gemälde des Historienmalers (1803- 1850) erstmals seit 1919 wieder ausgestellt werden.
Wer sich für die Restaurierungsarbeiten interessiert, kann dabei im Saal 13 der Neuen Pinakothek zusehen. Das Werk werde im Raum der Münchner Historienmalerei bearbeitet, da sich für ein Bild dieser Größe kein geeignetes Atelier gefunden habe. Dazu wurde das größte Gemälde der Neuen Pinakothek auf dem Boden ausgebreitet. Das Bild ist nach Angaben des Museums in einem weitgehend stabilen Zustand. Das mehrfache Abspannen, Aufrollen und wieder Aufspannen sowie die jahrzehntelange Lagerung hätten aber Spuren hinterlassen. Die Restauratoren der Münchner Werkstätten für Restaurierung verkleben die Farbe mit dem Untergrund, reinigen das Bild, kitten Risse in der Leinwand und verstärken die Ränder. Nach dem Aufspannen wird das Gemälde aufgehängt, um alte Schadstellen zu retuschieren. (Internet: www.pinakothek.de/neue-pinakothek) |
























































