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Dienstag, 12. Februar 2008 um 06:59 Uhr |
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Für die Schau, die bis zum 24. März geht, hat der 1960 in Padua geborene Künstler vier spezielle Werkgruppen geschaffen. Unter anderem ist ein faschistisches italienisches Poster zu sehen, das ursprünglich ein brennendes London zeigt. Catellan hat es umgearbeitet, so dass es jetzt die Silhouette des brennenden Bregenz darstellt. Ein Geschoss des Kunsthauses wurde zur Totenhalle, in dem in Reih und Glied neun Leichensäcke liegen. Im Treppenhaus hängt als Symbol der Kreuzigung eine leichtbekleidete Frauenfigur im Türrahmen. Catellan, der seit 1993 in New York und Mailand lebt, ist für seine tragisch-ironischen Arbeiten bekannt. Sie wirken nur auf den ersten Blick harmlos, dann aber beklemmend. Mit seinen Kunstfiguren und Installationen hat er mehrfach Aufsehen erregt. Dazu gehört «La Nona Ora - Die neunte Stunde» (1999). Das Werk zeigt Papst Johannes Paul II., der von einem Meteoriten getroffen wird. (Internet: www.kunsthaus-bregenz.at)
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