| «Vierte Klasse» für die Künste - NRW-Akademie wird erweitert |
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| Dienstag, 12. Februar 2008 um 18:11 Uhr | ||
Dieser Schritt entspreche der besonderen Bedeutung der Kultur in NRW, sagte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) am Dienstag. Bisher existieren in der 1969 gegründeten Akademie, der elf Nobelpreisträger angehören, lediglich Klassen für Geistes-, Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften sowie Medizin.
In der «Vierten Klasse» sollen namhafte Vertreter aller künstlerischen Disziplinen von der Architektur bis zum Tanz, von der Literatur bis zur Musik vertreten sein, sagte Rüttgers, der auch Vorsitzender des Akademie-Kuratoriums ist. «Produktive Unruhe» erwartet NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP) vom neuen Akademiezuschnitt. Damit werde auch «der Innovationsstandort NRW» aufgewertet. Der Entwurf zur Änderung des Akademiegesetzes werde noch im Februar im Landtag beraten. «Wir wissen noch nicht, wie es ausgeht; es ist ein Experiment», sagte Akademie-Präsident Prof. Manfred J.M. Neumann zur geplanten Begegnung von Kultur und Wissenschaft. Er hoffe auf «ein intellektuelles Spannungselement», aus dem sich interessante neue Anregungen ergeben könnten. Bedingung für die Aufnahme in die Kunst- Klasse sei die «Exzellenz», über die «die Fachwelt» entscheide, meinte der Akademie-Präsident. Zunächst würden rund ein Dutzend Mitglieder bestimmt, die dann im Laufe der Jahre weitere Kulturschaffende auf Lebenszeit berufen sollten. Wie alle andern Klassen sei an etwa 40 Mitglieder gedacht, sagte Neumann. Die Akademie der Wissenschaften in Düsseldorf pflegt nach ihrer Satzung den wissenschaftlichen Gedankenaustausch unter ihren Mitgliedern und mit Vertretern des politischen und wirtschaftlichen Lebens des Landes. Ausserdem kann sie wissenschaftliche Forschungen anregen und berät die Landesregierung bei der Forschungsförderung. |
























































