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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Ausstellung von Originalgemälden und ihren Fälschungen in Albstadt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 12. Februar 2008 um 18:11 Uhr

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Die Ausstellung «Wa(h)re Lügen. Original und Fälschung im Dialog» stellte die Galerie gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA) und dem Graphikmuseum Pablo Picasso in Münster zusammen. Zu sehen sein werden Bilder - echte und gefälschte - unter anderem von Picasso, Dali, Mirò und Chagall. Die Plagiate stammen aus dem Archiv des LKA in Stuttgart, das mehr als 1000 gefälschte Grafiken, Gemälde und Antiquitäten umfasst, teilte die Galerie am Dienstag mit.

LKA-Präsident Klaus Hiller sagte: «Die Ausstellung soll die Fälscher nicht in den Vordergrund rücken, sondern interessiertem Publikum Zugang zu dem Problem Fälschungen ermöglichen.» Fälscher seien keine Künstler, bestenfalls gute Handwerker, weil ihnen die Kreativität fehle.

Neben den Fälschungen werden auch sichergestellte Materialien gezeigt, die zum Nachmachen der Kunstwerke benutzt wurden - etwa Druckplatten und Folien. Zu sehen sind auch gefälschte Gutachten, die die vermeintliche Echtheit der Bilder belegen sollten. Das LKA gibt außerdem Einblicke in seine Arbeit: Es werden einige kriminalistische Verfahren erläutert, mit denen die Ermittler den Fälschern auf die Spur gekommen sind.

«Der Museumsbesucher wird beinahe zum Kunstermittler», versprechen die Ausstellungsmacher. Aber: «Ziel der Ausstellung ist keineswegs Anschauungsunterricht im Fälschen zu geben. Vielmehr soll eine wichtige Spielart der Wirtschaftskriminalität ans Licht gebracht werden, die jährlich einen Schaden von mehreren Millionen Euro verursacht.» Nach Hillers Worten schätzen manche Experten, dass 40 bis 60 Prozent aller Bilder von verstorbenen Künstlern gefälscht sind.

Die Idee zu dieser Ausstellung entstand nach Angaben der Galerie Albstadt, weil das Haus selbst einem Fälscher aufgesessen war: «Ein gefälschtes Porträt des Expressionisten Erich Heckel war der Anlass, offensiv mit dem Thema umzugehen und das facettenreiche Phänomen der Kunstfälschung innerhalb eines Ausstellungsprojektes zu thematisieren», teilte die Galerie mit. Die Ausstellung wurde zuvor schon im Picasso-Museum in Münster gezeigt.

(Internet: www.galerie-albstadt.de)


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