| Fassadenwechsel: Ausstellung zur geplanten Kunsthalle «White Cube» |
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| Mittwoch, 13. Februar 2008 um 21:44 Uhr | ||
Die Eröffnung der Kunsthalle mit Namen «White Cube» (Weißer Würfel) sei nach Verzögerungen bei den Bauvorbereitungen für den Spätsommer geplant, teilte die Galerie am Mittwoch mit. Baubeginn soll im Mai sein. Für Berlin hat der Wiener Architekt Adolf Krischanitz eine 56 mal 20 Meter große und 11 Meter hohe Box konzipiert, die an der Nordwestecke des Schlossplatzes einen städtebaulichen Akzent setzen soll. Die Ausstellung zeigt unter anderem Baupläne und Fassadenmodelle.
Als Holzkonstruktion errichtet, soll «White Cube» rund zwei Jahre lang eine rund 600 Quadratmeter große Ausstellungshalle für Kunst beherbergen. Die Fassadenhülle wird dabei alle drei Monate von einem anderen Künstler gestaltet. Entwürfe dafür sind in der Ausstellung zu sehen. Durch den Wechsel der Fassade solle das Gebäude das Potenzial der Berliner Kunstszene zeigen und zum Synonym für die sich ständig bewegende Metropole werden, teilte die Galerie weiter mit. Das Projekt «White Cube» konnte sich Ende Oktober 2007 gegen die sogenannte Wolke von Graft-Architekten durchsetzen und erhielt die offizielle Unterstützung des Berliner Senats. Das Kunstprojekt kostet rund 850 000 Euro und wird privat durch eine Stiftung finanziert. Ursprünglich war die Eröffnung für den Beginn der 5. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst im Frühjahr geplant. Bauvorbereitungen und Genehmigungen erwiesen sich aber als komplizierter als angenommen und verzögerten das Projekt. Nach dem Abriss des Palasts der Republik soll auf dem Schlossplatz 2010 der Bau des neuen Stadtschlosses, des Humboldt-Forums, beginnen. «White Cube» soll als temporäre Kunsthalle nach Angaben der Initiatoren auf die Problematik eines fehlenden Bindegliedes zwischen Galerieszene und Museen hinweisen. Die Ausstellung ist bis zum 15. März in der Karl-Marx-Straße 96 zu sehen. (Internet: www.werkraum-agb.de) |
























































