| Neue Sachlichkeit - Heilbronn zeigt 130 Bilder von George Grosz |
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| Donnerstag, 14. Februar 2008 um 20:19 Uhr | ||
George Grosz. Von diesem Samstag an ist ein umfassender Überblick über das gesamte Werk des Malers, Zeichners und Grafikers zu sehen. Die Ausstellung «Gegen den Strich» habe «retrospektivischen Charakter», teilte die Stadt am Donnerstag mit. Ein Schwerpunkt liege auf Aquarellen, Handzeichnungen und Druckgrafiken. Grosz (1893-1959) gilt als prominenter Vertreter der sogenannten Neuen Sachlichkeit.
Mit Otto Dix (1891-1969) zählte Grosz zu den schärfsten Kritikern von Politik, Religion und der konservativ-reaktionären Gesellschaft. Im Zentrum seines Werkes stehen die gesellschaftlichen Auswirkungen der politischen und wirtschaftlichen Krisen der Weimarer Republik. Immer wieder prangerte Grosz mit seiner Kunst Massenarbeitslosigkeit, Wohnungsnot, Inflation und den im Gegensatz dazu stehenden Lebensstil der herrschenden Gesellschaftsschicht an. «Die Radikalität seiner Bildsprache und die hohen Auflagen seiner Druckgrafiken machten ihn rasch zum populärsten Künstler seiner Zeit», teilte die Stadt Heilbronn mit. Die Nationalsozialisten hatten die Kunst von Grosz als «entartet» verfemt. Er wanderte in die USA aus und kehrte erst in seinem Todesjahr nach Deutschland zurück. Die Ausstellung knüpft an eine umfassende Grosz-Ausstellung an, die 1930/31 - also noch vor der Machtergreifung der Nazis - ein großes Medienecho ausgelöst hatte. «George Grosz - Gegen den Strich» ist bis 11. Mai in den Städtischen Museen in Heilbronn zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung dienstags bis freitags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 11.00 bis 17.00 Uhr. (Internet: www.museen-heilbronn.de) |
























































