| Monet-Fälschung soll bei Ausstellung als Lehrstück dienen |
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| Freitag, 15. Februar 2008 um 18:57 Uhr | ||
Das Bild werde vom 29. Februar an neben den Röntgenaufnahmen aufgehängt, anhand derer es als Fälschung identifiziert wurde, sagte eine Museumssprecherin am Freitag. Restauratorinnen des Museums hatten festgestellt, dass das Gemälde «Am Seineufer bei Port Villez» gar nicht wie angenommen von dem französischen Impressionisten Claude Monet (1840-1926) stammt. Der Wert des Bildes war bisher mit einem höheren einstelligen Millionenbetrag veranschlagt worden.
Wissenschaftler hatten seit 2002 im Rahmen eines Forschungsprojekts 75 Gemälde aus dem Bestand des Museums und der Fondation Corboud untersucht. Ziel des Projekts war es unter anderem herauszufinden, mit welchen Techniken und an welchen Orten Maler des Impressionismus und des Postimpressionismus arbeiteten. Das vermeintliche Monet-Bild war dem Museum im Jahr 1954 geschenkt worden. Als die Restauratorinnen es nun genauer unter die Lupe nahmen, stellten sie nach Angaben der Stadt Köln Erstaunliches fest: Das Bild sei vorgezeichnet worden, bevor es mit Ölfarbe gemalt wurde. Die Signatur wurde zudem zweimal mit unterschiedlicher Farbe aufgetragen. Außerdem befinde sich auf dem Gemälde eine durchsichtige Lasur, die den Alterungsprozess simulieren sollte. All dies belege, dass es sich um eine Fälschung handelt. Die Sonderausstellung «Impressionismus - Wie das Licht auf die Leinwand kam» zeigt bis zum 22. Juni 130 Werke unter anderem von van Gogh, Renoir und Gauguin. |
























































