| Karl-Heinz Adler und Jan Heinke Dresdner Kunstpreisträger |
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| Montag, 18. Februar 2008 um 16:16 Uhr | ||
Der mit einem gleichen Betrag versehene Förderpreis geht an den Musiker Jan Heinke (39), teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Adler war unter 18 Vorschlägen ausgewählt worden, im Fall von Heinke lagen fünf Nominierungen vor. Die Auszeichnung soll am 15. März bei einem Festakt auf Schloss Albrechtsberg verliehen werden.
Adlers Werk sei in der internationalen Avantgarde fest verankert, hieß es in der Begründung der Juroren. Es umfasst inzwischen mehr als 1000 Bilder, Zeichnungen, Collagen und Objekte. Sein Name steht auch für «Kunst am Bau». Der gebürtige Vogtländer Adler hatte nach dem Zweiten Weltkrieg in Berlin und Dresden studiert. 1957 besuchte er Pablo Picasso, von 1988 bis 1995 hatte er eine Gastprofessur an der Kunstakademie Düsseldorf. Mit Jan Heinke zeichnet die Elbestadt einen Klangkünstler aus. Er begann seine musikalische Ausbildung beim Kinderchor der Oper und lernte später Saxofon. Seit Mitte der 80er Jahre testete er Metall auf seine klanglichen Eigenschaften, später beschäftigte er sich mit Obertongesang und Instrumenten aus aller Welt. «Mit der Auszeichnung wird ein Künstler geehrt, dessen facettenreiche und innovative Arbeit dem Dresdner Musikleben maßgebliche Impulse verleiht», hieß es. Dresden vergibt seit 1993 einen Kunstpreis und einen Förderpreis für die Sparten Bildende Kunst, Musik, Darstellende Kunst, Film und Literatur. Im vergangenen Jahr kamen der Schauspieler Rolf Hoppe und die Tänzerinnen der Shot AG zum Zuge. Frühere Preisträger waren unter anderen die Sängerin Annette Jahns, der Hornist Peter Damm, der Komponist Thomas Kupsch, der Schriftsteller Thomas Rosenlöcher, der Maler Claus Weidensdorfer und die Tanzpädagogin Hanne Wandtke. (Internet: www.dresden.de) |
























































