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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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KUNST Pavillon Eisenach: Platz für Moderne inmitten der Geschichte Von Katharina Reum PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 19. Februar 2008 um 07:48 Uhr

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«Wir haben zwar Luther, Bach und die Wartburg, aber keinen Ort für Modernes, Neues», sagt der Initiator vom «KUNST Pavillon» Eisenach. Mehrere Jahre hat er dafür gearbeitet und gekämpft, dass die Gegenwartskunst in der Wartburgstadt ein Forum bekommt. Im März öffnet im einstigen Museum des Automobilwerks in der Wartburgallee der KUNST Pavillon - es ist so etwas wie eine «kulturelle Plastik» des freiberuflichen Künstlers, der vor allem Metallplastiken schafft. Schäfer und drei Künstler wollen mit Malerei, Film, Installationen, Malerei und Fotografie den Anfang machen. Die Farbe Rosa werde das Hauptthema sein - mehr verriet Schäfer nicht.

Auf der Suche nach einem geeigneten Platz, die Ideen künstlerisch umzusetzen, stieß er auf das ehemalige Museum und zögerte nicht lange. Für den nur noch sporadisch genutzten Bau aus den 1960er Jahren entwickelte er ein Nutzungskonzept und legte es der Städtischen Wohnungsgesellschaft als Eigentümer vor. Auch der Stadtrat stimmte den Plänen zu. Nach mehreren Verhandlungen 2006 konnte knapp zwölf Monate später der Vertrag unterzeichnet werden. «Wir haben alle Rechte und Pflichten übertragen bekommen. Dazu gehört auch, dass wir das von vielen als Schandfleck angesehene Gebäude sanieren, erhalten, vor allem vorzeigbar machen und - soweit möglich
- auch als Baudenkmal rekonstruieren.»

Seit der Schlüsselübergabe im April 2007 nahm seine Vision von einem Zentrum für Gegenwartskunst zunehmend Gestalt an. Zuerst hieß es jedoch, dem alten Museum «den Staub aus den Augen und die Graffitis von den Scheiben zu kratzen.» Es war eine Ruine, getrennt von den Lebensadern Wasser und Strom», erzählt Schäfer. Doch das sei ihnen vorher schon klar gewesen: «Auch ein Gebäude verfällt, wenn es mehr als zehn Jahre nicht gepflegt wird.»

Ihr Hauptanliegen sei, eine «neutrale Fläche» zu schaffen, ein Podium für verschiedene Akteure: Für freie Künstler und Mitglieder des Verbandes Bildender Künstler, für Kunstvereine und für den Nachwuchs. Neben Wechselausstellungen und Informationen zur Kunstszene in Thüringens will Schäfer seinen Besuchern die Möglichkeit bieten, selbst künstlerisch aktiv zu werden. Ein Atelier sei geplant. Doch zunächst geht es ihm darum, «in Westthüringen einen Anlaufpunkt zu schaffen für jene, die Kunst sehen und erleben wollen» - mit Schwerpunkt auf das Gegenwärtige.

Bei befreundetetn Künstlern sei er sofort auf offene Ohren gestoßen, auch Unternehmer der Stadt und Region seien mittlerweile nicht mehr nur Förderer, sondern Weggefährten. Peter Schäfer finanziert den «KUNST Pavillon» allein aus privater Hand. Öffentliche Mittel gebe es nicht. Davon wolle er sich aber auch nicht abhängig machen. Mehr als fehlendes Geld macht er jedoch Strukturen als Hemmnisse für die bildende Kunst. «Durch die Geschichte, durch Größen wie Goethe, Schiller und Wagner, sind wir in Thüringen verwöhnt und vernachlässigen dabei neue Kunstentwicklungen», meint er.

Zuversichtlich blickt Peter Schäfer in die Zukunft und sieht sie «rosa». Das ist nicht nur auf das Gemeinschaftsprojekt mit seiner Lebensgefährtin, einem Nachwuchskünstler und einer Sozialwissenschaftsstudentin begrenzt.


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