| Die «Christian-Friedrich-Flick-Collection» |
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| Dienstag, 19. Februar 2008 um 16:13 Uhr | ||
Der Industriellen-Erbe Friedrich Christian Flick legte Mitte der 80er Jahre den Grundstein für seine Kollektion, zu der 2500 Werke von 150 Künstlern gehören. Im Jahr 2004 überließ er für sieben Jahre die Kollektion den Staatlichen Museen zu Berlin für einen Anbau am Hamburger Bahnhof, der Dependance der Nationalgalerie.
Star der ersten Ausstellung war der Amerikaner Bruce Nauman, von dem Flick den größten Werkkomplex besitzt. Die erste Überblicksausstellung 2004/2005 auf 13 000 qm galt als die größte Museumsausstellung zur zeitgenössischen Kunst in einem europäischen Museum und umfasste etwa die letzten 40 Jahre. Zur jetzigen Schenkung gehört auch «Der Hirte» von Georg Baselitz 1966 gemalt, oft auch als «Der Mauerbrecher» bezeichnet. Das Bild habe einen ganz besonderen Bezug zu Berlin und zur jüngeren deutschen Vergangenheit und sei damit auch für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz von herausragender Bedeutung, betonte Stiftungspräsident Klaus-Dieter Lehmann dazu am Dienstag. Zu den bedeutenden Künstlern der Flick-Sammlung gehören Maler wie Francis Picabia, der Bildhauer Alberto Giacometti und der Konzeptkünstler Marcel Duchamp. Ein Block umfasst Concept-Art, Minimal-Art, Fluxus und den Strukturalismus der Sechziger. Hier sind Künstler wie Sol Lewitt, Lawrence Weiner, Robert Ryman, Marcel Broodthaers, Nam June Paik, Dieter Roth und Dan Graham vertreten. Das Museum zählte mit 250 000 Besuchern im vergangenen Jahr zu den erfolgreichsten Häusern für zeitgenössische Kunst. 2007 hat das Museum anlässlich des frühen Todes des amerikanischen Künstlers Jason Rhoades eine thematische Ausstellung unter dem Titel «there is never a stop and never a finish» eingerichtet. Die Reihe der monographischen Ausstellungen wird im März 2008 mit dem ersten deutschen Turner-Preisträger Wolfgang Tillmans fortgesetzt. Als einen neuen Höhepunkt kündigte die Preußen-Stiftung die für Herbst 2009 geplante Retrospektive von Bruce Nauman an. (Internet: www.preussischer-kulturbesitz.de) |
























































