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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Informel-Künstler K.R.H. Sonderborg gestorben - Gruppe ZEN 49 PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 19. Februar 2008 um 16:14 Uhr

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Engholm kannte Sonderborg persönlich gut, über den Tod habe ihn dessen Witwe informiert. Sonderborg habe zu den vielleicht sechs oder sieben großen Nachkriegskünstlern in Deutschland gehört, würdigte Engholm den Verstorbenen.

Der Künstler wurde als Kurt Rudolf Hoffmann im dänischen Sønderborg geboren. Seine Werke waren geprägt von der Kunstrichtung «Informel». Der Maler gehörte Anfang der 50er Jahre zur Gruppe ZEN 49. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Gastprofessuren.

Sonderborg, am 5. April 1923 geboren, wuchs in Hamburg auf. Zunächst absolvierte er eine kaufmännische Lehre. Zwischen 1941 und 1942 saß er in Gestapo-Haft wegen Anglophilie - als junger Mann hatte sich Sonderborg wie andere Swingboys englisch gekleidet und Swingmusik gehört, wie Engholm berichtete. Nach dem Studium der Malerei und Graphik an der Landeskunstschule in der Hansestadt trat Hoffmann 1951 unter seinem Künstlernamen K. R. H. Sonderborg auf - die Initialen standen für seinen Geburtsnamen. 1965 wurde er als Professor für Malerei an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart berufen. Er lebte in Städten wie Paris, New York, Rom, Chicago und Tokio.

Sein Werk entstand auf Reisen in Europa und Amerika. Provisorische Ateliers für die Umsetzung spontaner Eindrücke waren Hotelzimmer oder Mietwohnungen. Der Maler hatte sich dem Action-Painting zugewandt und eine Technik entwickelt, mit der er seine Energien direkt auf die Leinwand übertrug. Er bedeckte besonders vorbereitete Kartons mit dicken, meist roten Farbschichten, die er dann mit Hilfe verschiedener Geräte wie Schabern, Rasierklingen und Scheibenwischern so schnell wie möglich verteilte.

Nach seinem New-York-Aufenthalt 1961 erweiterte Sonderborg sein zeichnerisches Repertoire und versuchte mittels elementarer, mit Feder, Rohrfeder oder japanischem Pinsel ausgeführter Zeichen einen seismographischen Eindruck der Geschwindigkeit und Rhythmik zu vermitteln.


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