994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Louisiana-Ausstellung mit Cézanne und Giacometti: «Überwältigend» Von Thomas Borchert, dpa PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 20. Februar 2008 um 15:26 Uhr

Share

Selten haben die Kunstkritiker der Kopenhagener Zeitungen so einhellig in Superlativen geschwelgt wie am Mittwoch zur Eröffnung der Louisiana-Jubiläumsausstellung mit Werken von Paul Cézanne und Alberto Giacometti. Unter dem Titel «Wege des Zweifels» werden in dem international hoch angesehenen und vor 50 Jahren gegründeten Museum nördlich von Kopenhagen 60 Werke des 1906 gestorbenen Franzosen Cézanne und mehr als 100 Arbeiten des fünf Jahre zuvor geborenen Schweizers Giacometti gezeigt.

«So etwas bekommt man nur einmal im Leben hin», freut sich Museumschef Poul Erik Tøjner. Cézanne als «ultimativen Klassiker der Moderne» in einer Schau zusammenzubringen mit dem wesentlich jüngeren, aber vom Franzosen stark beeinflussten Jahrhundert- Bildhauer Giacometti sei «ganz einfach eine Sensation» und wohl für jedes Kunstmuseum der Welt ein Traum.

Nun müsse sich zeigen, ob die dreiteilige Ausstellung mit zwei so berühmten und auch verschiedenen Künstlern wirklich die Sinne der Betrachter noch stärker in Bewegung setze als jeder für sich, sagte Tøjner. Louisiana präsentiert bei diesem gewaltigen Projekt zunächst jeweils Arbeiten von Cézanne und Giacometti für sich, um im dritten Teil stofflich verwandte Arbeiten nebeneinander zu zeigen.

Das erste Presseecho zeigte, dass Tøjner zusammen mit dem Ex-Chef des Kunsthauses Zürich, Felix Baumann, wohl ein großer Wurf gelungen ist. «Man findet hier immer neue spannende Überkreuzungen, Gleichheiten und Unterschiede», fand «Politiken» über die nebeneinander hängenden oder stehenden Werke des Post-Impressionisten Cézanne und des zeitweiligen Surrealisten Giacometti. Beide nehmen sich in ihren Bildern oder Skulpturen ein Gesicht zum Porträtieren vor, eine Landschaft oder ein Stillleben. Beide gelten als «Wahrheitssucher» - und finden völlig unterschiedliche Antworten bei Themen wie Frauen, Tod, Gewalt, Sex, Licht, Landschaft.

Louisiana, 1958 vom umtriebigen dänischen Unternehmer und Kunstsammler Knud W. Jensen (1916-2000) gegründet, hat 20 der weltberühmten Giacometti-Skulpturen mit extrem dünnen Menschen beiderlei Geschlechts in der eigenen Sammlung. Zusammen mit den Henry-Moore-Arbeiten im Park am Öresund sind sie ein Art Aushängeschild und Markenzeichen für das Museum, dessen architektonische Schönheit in sich selbst eine enorme Anziehungskraft ausübt.

Tøjner sieht vor allem die Beschaffung der Cézanne-Leihgaben aus führenden Museen in aller Welt und von Privatsammlern als «Titanenaufgabe, an deren Gelingen ich lange nicht zu glauben wagte». Das Moskauer Puschkin-Museum verweigerte die erbetene Herausgabe eines Cézanne-Klassikers, weil Dänemarks Regierung keine bedingungslose Garantie für die Rücklieferung stellen wollte. Eine in diesem Fall ärgerliche Folge des weltweiten Disputs um «Beutekunst».

Wohl selten ist der Übergang von Klassikern der Moderne zur eher zeitgenössischen Kunst so eindrucksvoll am Beispiel von zwei «verwandten Seelen» mit unterschiedlichem Geburtsdatum illustriert worden. Cézanne starb, als Giacometti fünf Jahre alt war und hat nie ein Werk des Schweizers gesehen. Umgekehrt beschäftigte sich der 1966 gestorbene Schweizer sein Leben lang mit der oft verzweifelten künstlerischen Wahrheitssuche des Franzosen und bezeichnete ihn als wichtige Inspirationsquelle. Louisiana füllt diese Aussage mit Leben.

(Internet: http://louisiana.dk; Ausstellung geöffnet bis 29. Juni)


Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.