| Kulturstiftungen wollen Kunstgüter vor Verfall retten |
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| Mittwoch, 20. Februar 2008 um 16:54 Uhr | ||
Merseburg: In der Fürstengruft des Doms haben den Angaben zufolge viele der insgesamt 35 prunkvollen Zinnsarkophage aus der Zeit um 1700 dramatische Schäden, so aufgrund von Korrosion und Vandalismus. Mit einer Fördersumme von 347 000 Euro soll die Konservierung und Restaurierung der Sarkophage in Angriff genommen und Lösungen für ein stabileres Raumklima erarbeitet werden.
Halle: Am Landesmuseum für Denkmalpflege und Archäologie geht es um die weitere Entwicklung von Methoden und Verfahren zur Konservierung und Restaurierung von in großem Umfang entdeckten archäologischen Eisenfunden. Ziel sei es, deren chloridische Korrosion zu verhindern. Rund 199 800 Euro umfasst das Projekt. Halle: Im Händel-Haus, dem Geburtshaus des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel (1685-1759), sieht das Projekt Untersuchungen an historischen Tasteninstrumenten vor. Das Museum verfügt über eine bedeutende und umfangreiche Instrumentensammlung. Mit Hilfe des rund 174 800 Euro umfassenden Projekts soll anhand von Berechnungen herausgefunden werden, ob und unter welchen Bedingungen sich bei einem historischen Instrument Spielbarkeit und Restaurierungsansprüche verbinden lassen. Für die Vorhaben stellen die in Halle ansässige Kulturstiftung des Bundes gemeinsam mit der Kulturstiftung der Länder (Berlin) die Mittel zur Verfügung. Für alle 26 Restaurationsprojekte des Programms zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut in Museen, Archiven und Bibliotheken stehen insgesamt sieben Millionen Euro zur Verfügung. (Internet: www.kulturstiftung-bund.de; www.kulturstiftung.de) |
























































