| Museum zeigt Rembrandt und Horst Janssen als Seelenverwandte |
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| Donnerstag, 21. Februar 2008 um 17:47 Uhr | ||
Vom 24. Februar bis 12. Mai sind in der Schau «Nach Ihm - Horst Janssen und Rembrandt» Selbstporträts, Landschaftszeichnungen und Radierungen der beiden Künstler zu sehen. Sie belegen, dass der holländische Altmeister bewundertes Vorbild für den in Oldenburg aufgewachsenen Hamburger Zeichner und Grafiker war. 50 Arbeiten Rembrandts werden Zeichnungen und Radierungen von Horst Janssen gegenübergestellt.
Das Rembrandthuis Amsterdam ist nicht nur Leihgeber der Schau, in Amsterdam wird auch die in Oldenburg konzipierte Ausstellung gezeigt werden. Das ist für das kleine kommunale Grafikmuseum mit bescheidenen finanziellen Mitteln ein weiterer Schritt zu internationalen Kooperationen. «Nach ,Ihm'» hat Janssen 1980 auf eine Radierung gekritzelt, auf der Rembrandt dargestellt ist. Was die Anzahl von Selbstporträts betrifft, hat der Egomane Janssen Rembrandt noch übertroffen. Dass Horst Janssen (1929-1995), der die Künstler seiner Generation ohne Ausnahme abfällig bewertete, sich an dem großen Niederländer orientierte, belegen auch die in Oldenburg gezeigten Landschaften. Sie untermauern das große handwerkliche Können Janssens, das oft als «altmeisterlich» bezeichnet wird, aber auch seine Ferne zu allen aktuellen Strömungen der bildenden Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. (Das Horst-Janssen-Museum Oldenburg ist dienstags bis sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet; der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro; der Katalog zur Ausstellung hat 160 Seiten und kostet 18 Euro; Internet: www.horst-janssen-museum.de). |
























































