| Erfinder des modernen Plakats: Schau zeigt Toulouse-Lautrec-Werke |
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| Donnerstag, 21. Februar 2008 um 17:49 Uhr | ||
Demnächst können mehr als 100 Lithographien des französischen Malers und Grafikers Henri de Toulouse-Lautrec in der Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg besichtigt werden. Lebensnah und sensibel wie kein anderer Künstler hat Toulouse-Lautrec (1864-1901) das legendäre Pariser Gesellschafts- und Nachtleben der Belle Époque porträtiert. Seine weltberühmten Plakate wie die Werbung für das Moulin Rouge mit einer frechen Cancan-Tänzerin sowie alle bekannten Lithographien sind nach Museumsangaben vom 15. März bis zum 25. Mai in der unterfränkischen Stadt zu sehen.
Der bereits im Alter von 36 Jahren gestorbene Künstler zählt zu den wichtigsten Wegbereitern der Kunst des 20. Jahrhunderts und als unverwechselbarer Erfinder des modernen Plakats. Innerhalb von nur einem Jahrzehnt schuf der aus dem französischen Hochadel stammende Toulouse-Lautrec über 300 meist farbige Steindrucke. Seine Lithographien waren von japanischen Holzschnitten inspiriert. Sie wurden aufgrund ihrer starken Kontraste und der Verbindung von Schrift und Bild stilistisch zum Ausgangspunkt der modernen Druckgrafik. Die bunte und schlüpfrige Welt der französischen Unterhaltungskünstler - Prostituierte, Sängerinnen, Tänzerinnen, Kabarettisten - wurde für Toulouse-Lautrec in seiner Schaffenszeit zu seiner zweiten Heimat. Die «Henri de Toulouse-Lautrec und die Stars vom Montmartre» stellt die Areiten von Toulouse-Lautrecs Plakaten und Büchern von Zeitgenossen wie Jules Chéret, Alfons Mucha, Théophile Alexandre Steinlen oder Pierre Bonnard gegenübergestellt. Die Exponate stammen aus einer Hamburger Privatsammlung. Eines seiner berühmtesten Werke ist «Die Wäscherin» aus den Jahren 1886 und 1887, die bei einer Auktion vor etwa zweieinhalb Jahren für mehr als 18 Millionen Euro den Besitzer wechselte. Das Bild zeigt das rothaarige Model Carmen Gaudin in locker fallenden Kleidern, das über einen Tisch gebeugt aus dem Fenster schaut. (Internet: Kunsthalle: www.kunsthalle-jesuitenkirche.de) |
























































