| Pop-Art |
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| Donnerstag, 21. Februar 2008 um 17:50 Uhr | ||
In ihren Bildern wird der Alltag zur Kunst erhoben - immer mit einem ironischen oder kritischen Unterton. Die Kunstrichtung entstand in den 50er Jahren fast gleichzeitig in den USA und Großbritannien und trat einen Siegeszug auf dem Kunstmarkt und in den Museen der Welt an. Ihre wichtigsten Werke dürfen heute in keiner zeitgenössischen Sammlung fehlen.
Der Begriff gilt als Kurzform von «popular art» (populärer Kunst). Als Antwort auf die abstrakte Kunst stellt die Pop Art Gebrauchsgüter der modernen Konsumgesellschaft in den Mittelpunkt und will damit die Grenzen zwischen Kunst und Alltag aufheben. Zu den bekanntesten Vertretern gehören neben dem am Montag gestorbenen Roy Lichtenstein (1923-1997), Andy Warhol (1928-1987), Robert Rauschenberg (1925), Claes Oldenburg (1929) und Richard Hamilton (1922). Ihre Themen entnahmen die Pop-Art-Künstler direkt der Reklamewelt, den Comics, dem Starkult und der anonymen Stadtkultur. Losgelöst aus dem Zusammenhang, mehrfach nebeneinandergestellt oder vergrößert wird die Banalität der Objekte überdeutlich. Damit bildeten sie die Leitbilder und Wunschträume der Konsumgesellschaft ab und stellten sie gleichzeitig an den Pranger. Zu ihrem Werkzeug gehörten dabei Fotomontagen, Punktraster oder Drucke. |
























































