994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Von Lübeck nach Venedig: Schau zum 200. Geburtstag Friedrich Nerlys PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 21. Februar 2008 um 17:52 Uhr

Share

Zu seinem 200. Geburtstag ehrt die Hansestadt den spätromantischen Maler mit einer großen Ausstellung im Museum Behnhaus Drägerhaus. Anhand von 100 Werken wird die Entwicklung seiner Arbeiten von der für seine Zeit unkonventionellen Landschaftsmalerei bis zu seinen Aquarellen und Zeichnungen gezeigt. Diese lassen in seinem Umgang mit dem Licht bereits den beginnenden Impressionismus erkennen. Die Ausstellung wird am Sonntag eröffnet.

Nerly, der eigentlich Nerlich hieß, wuchs nach dem frühen Tod seines Vaters bei Verwandten in Hamburg auf. Im Alter von 16 Jahren wurde er Schüler des Kunsthistorikers Carl Friedrich Freiherr von Rumohr. Auf dessen Gut Rothenhausen bei Lübeck lernte der künstlerisch begabte Nerly viele Adlige und Künstler kennen. Diesem Umstand verdankt Lübeck die große Jubiläumsausstellung. «Da das Angermuseum in seiner Heimatstadt Erfurt bis 2010 geschlossen ist, haben die Verantwortlichen nach Lebensstationen Nerlys gesucht», sagte die Kuratorin der Ausstellung, die frühere Leiterin des Behnhauses, Brigitte Heise.

In der Umgebung von Rom, wo Nerly von 1828 bis 1835 lebte, entstanden seine Landschaftsstudien, die in ihrer Sichtweise der Motive zukunftsweisend waren. «Er verbindet romantische und realistische Elemente, irritiert bewusst den Blick und bietet dem Betrachter keinen ruhigen Standort mehr», erläuterte Heise.

1835 ließ sich Nerly in Venedig nieder, wo er nicht nur die Liebe zu seiner späteren Ehefrau Agathe, sondern auch zu der schon damals bedrohten Schönheit der Lagunenstadt entdeckte. Er wolle die Schönheit der Stadt für die Nachwelt bewahren, heißt es in Briefen, und so schuf er detailreiche Ansichten Venedigs bei Tag und bei Nacht. Die Piazetta von Venedig bei Mondlicht wurde zu seinem Markenzeichen, das er in immer neuen Variationen gemalt hat. Inspiriert wurde er dabei auch von Vorlagen aus der Literatur, so zum Beispiel von Friedrich Schillers Novelle «Der Geisterseher», zu der er vier großformatige Ölgemälde schuf.

100 Ölgemälde, Zeichnungen und Aquarelle Nerlys, darunter auch das letzte noch existierende «Geisterseher»-Bild, sind als Leihgaben aus den Museen in Erfurt, Bremen, Düsseldorf, Mainz und aus Privatbesitz in der Lübecker Ausstellung zu sehen. Begleitet wird die Schau von einem Rahmenprogramm, das das enge Zusammenspiel der Bilder mit Musik und Literatur zeigen soll. Zum Abschluss der Ausstellung am 18. Mai wird es im Garten des Behnhauses ein Venezianisches Fest geben.

(«Römische Tage - Venezianische Nächte. Zum 200. Geburtstag des Spätromantikers Friedrich Nerly», 24. Februar bis 18. Mai. Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9-11, 23552 Lübeck. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 Uhr bis 17 Uhr, ab 1. April 10 Uhr bis 17 Uhr. Internet: www.die-luebecker-museen.de)


Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.