| Politiker wollen Kompromiss im Streit um Karl-Marx-Relief |
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| Donnerstag, 21. Februar 2008 um 20:13 Uhr | ||
Sie regten am Donnerstag an, das Relief dort aufzustellen, wo die Schuttreste der 1968 gesprengten Paulinerkirche lagern. Der Vorschlag stammt vom Vorsitzenden des Kulturausschusses im Landtag, Robert Clemen (CDU), und dem kulturpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Gunther Hatzsch.
Sachsens Bildungsministerin Eva-Maria Stange (SPD) werde sich am kommenden Donnerstag mit Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und dem Rektor der Universität Leipzig, Franz Häuser, treffen, sagte am Abend die Sprecherin des Bildungsministeriums. Dabei sollte alle in Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des Marx-Reliefs in den vergangenen Tagen aufgetauchten Fragen besprochen werden. «Das Marx-Relief ist ein wesentlicher Teil der traurigen Geschichte um die Sprengung der Paulinerkirche. Ein neuer Standort zu Füßen des Trümmerberges stellt in Zusammenhang, was zusammengehört», sagte Clemen laut einer Mitteilung. Das Karl-Marx-Relief soll nach den bisherigen Planungen in diesem Jahr hinter der ehemaligen Hochschule für Körperkultur und Sport (DHfK) wieder aufgebaut werden. Es gilt als eines der bekanntesten Relikte aus DDR-Zeiten. Es hing seit 1973 am Hauptgebäude der damaligen Karl-Marx-Universität und musste nun dem Umbau des Zentralcampus in der Innenstadt weichen. Kritiker, darunter der Schriftsteller Erich Loest, sind gegen den Wiederaufbau des in Einzelteile zerlegten 33 Tonnen schweren Monuments. Nach den Angaben von Clemen und Hatzsch ist die Finanzierungszusage des Freistaates für die Installation des Monuments nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Darin sei man mit Ministerin Stange bei einem Gespräch überein gekommen. |
























































