| Bundestag gegen Regierungskonferenz zu NS-Raubkunst |
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| Donnerstag, 21. Februar 2008 um 20:14 Uhr | ||
Statt um Grundsatzfragen - wie 1998 in Washington - gehe es diesmal um konkrete Praxisfragen. Diese könnten auf Fachebene viel besser geklärt werden als bei einer Regierungskonferenz, sagte die CDU- Politikerin Monika Grütters am Donnerstagabend im Bundestag und wandte sich damit gegen entsprechende Forderungen der FDP.
Im Dezember 1998 hatten sich in Washington 44 Nationen auf Grundsätze für die Rückgabe von Kunstwerken verständigt, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt worden waren. Dabei ging es auch um Identifizierung von zweifelhaftem Kunstbesitz in Museen. Die FDP sprach sich nun für eine Regierungskonferenz in Deutschland aus. Der Vorsitzende des Bundestags-Kulturausschusses, Hans-Joachim Otto (FDP), erklärte, dies wäre eine gute Möglichkeit zum wechselseitigen Erfahrungsaustausch und «ein klares Bekenntnis, dass sich Deutschland seiner Verantwortung bewusst ist». |
























































