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Freitag, 22. Februar 2008 um 18:55 Uhr |
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In sieben Räumen sind über 250 plastische Arbeiten aus der Zeit von 1949 bis 1972 ausgestellt. Darunter sind bedeutende Objekte und Installationen wie «Grauballemann» (1952), «Szene aus der Hirschjagd» (1961) oder «Stuhl mit Fett» (1963). Neben Filzobjekten aus den Jahren 1964-1967 werden in 23 Vitrinen unter anderem auch Objekte aus ehemaligen Aktionen des umstrittenen Künstlers gezeigt. Zeichnungen und Wasserfarbenblätter ergänzen die Sammlung. Beuys gilt als einer der bedeutendsten deutschen Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Den Kern des Werkkomplexes bildet eine 1967 vom Darmstädter Sammler Karl Ströher gekaufte Werkgruppe, die seit 1968 erweitert und ergänzt wurde. Beuys hatte seine Kunst in den Räumen 1970 selbst installiert und nach und nach zu einem «Gesamtkunstwerk» ausgebaut. 1989 konnte der «Block Beuys» mit Hilfe von Sondermitteln der Hessischen Kulturstiftung und der Kulturstiftung der Länder für das Museum erworben werden.
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